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Herzlich willkommen im Epilepsiezentrum Münster – Osnabrück (EMOS)

Das Epilepsiezentrum Münster – Osnabrück ist seit Juli 2016 von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie als Epilepsiezentrum zertifiziert und verteilt sich auf die Standorte Münster und Osnabrück. Wir arbeiten in Teams aus Fachärzten, Psychologen und Medizinisch-technischen Assistenten, um Ihnen die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen. An beiden Standorten gibt es eine Spezialambulanz für Menschen mit Epilepsie, und an beiden Standorten bieten wir stationäre Diagnostik und Behandlung an. Unsere Schwerpunkte sind:

  • Ursachenklärung bei Menschen mit neu aufgetretenen Anfällen
  • Diagnostische Einordnung von bisher unklaren anfallsartigen Störungen
  • Beratung zu besonderen Fragestellungen wie Schwangerschaft, Fahrtauglichkeit, Berufseignung
  • Stationäre medikamentöse Behandlung von Menschen mit schwer behandelbaren Epilepsien
  • Klärung operativer Behandlungsmöglichkeiten
  • Nichtmedikamentöse Behandlung (z.B. ketogene Diät)
  • Implantation von Vagusnerv- und Tiefenhirn-Stimulatoren inkl. langfristige Nachbehandlung

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Das Klinikum Osnabrück verfügt über eine große Station für Neurorehabilitation. Dort bieten wir schwerpunktmäßig die Komplexbehandlung von körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen mit Epilepsie an. Neben der ärztlichen Behandlung stehen dort alle notwendigen Therapieformen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Neuropsychologie und Logopädie zur Verfügung. Das Pflegeteam ist speziell auf die Betreuung von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet.

In der Klinik für Schlafmedizin des UKM bieten wir in Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurochirurgie, dem Institut für Radiologie, der Klinik für Nuklearmedizin und dem Institut für Biomagnetismus umfassende Möglichkeiten der Diagnostik auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand an. Die sogenannte „prächirurgische Diagnostik“ dient dazu zu klären, ob eine epilepsiechirurgische Behandlung möglich und sinnvoll ist. Die Ergebnisse werden in regelmäßigen Fallkonferenzen mit den Kollegen der Klinik für Neurochirurgie besprochen und ein gemeinsamer Therapievorschlag erarbeitet. Epilepsiechirurgische Eingriffe können dann in der Klinik für Neurochirurgie des UKM unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Walter Stummer durchgeführt werden. Für diejenigen Betroffenen, bei denen eine Operation nicht möglich ist, bieten wir auch ergänzende Therapieverfahren (Vagusnervstimulation, tiefe Hirnstimulation) an.

Schon seit Jahren arbeiten wir an beiden Standorten eng mit den kinderepileptologischen und kinderneurologischen Kollegen des Universitätsklinikums Münster, des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück und des Sozialpädiatrischen Zentrums am Kinderhospital Osnabrück zusammen. Junge Erwachsene, die bisher in der Kinderklinik behandelt wurden, können im Epilepsiezentrum für Erwachsene nahtlos weiter betreut werden.