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KLINIK FÜR GEFÄßCHIRURGIE, VASKULÄRE- UND ENDOVASKULÄRE CHIRURGIE

Willkommen in der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre- und endovaskuläre Chirurgie

Herzlich willkommen liebe Besucher des Internetauftritts der Klinik für Gefäßchirurgie – vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie – das Klinikum Osnabrück! 
 

Auf unserer Startseite möchten wir Ihnen einen ersten Überblick über unser Team, unser diagnostisches und therapeutisches Spektrum geben.
Die Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Osnabrück wurde 2009 gegründet und wird seit 1.8.2020 durch den neuen Chefarzt Dr. med. Siegfried Krishnabhakdi geleitet. 

In unserer gefäßmedizinischen Klinik werden alle Erkrankungen der Schlagadern, Venen und Lymphgefäße außerhalb des Herzens und des Gehirns behandelt. 

Bitte wenden Sie sich gerne an uns, wenn der Verdacht auf eine solche Erkrankung besteht. Dies ist der Fall, wenn

  • sie belastungsabhängige Beschwerden in den Beinen haben (z. B. Wadenschmerzen)
  • sie schwere und Spannungsgefühl in den Beinen verspüren 
  • Krampfadern sichtbar sind und gegebenenfalls auch Beschwerden bereiten 
  • Eine Erweiterung der Bauchschlagader oder anderer Blutgefäße diagnostiziert wurde oder der Verdacht auf eine solche besteht
  • Eine Verengung der Halsschlagader nachgewiesen wurde
  • Ihren behandelnden Ärzten Symptome aufgefallen sind, die Gefäßerkrankungen vermuten lassen. 

Ärztliche und pflegerische Mitarbeitende unseres Teams stehen Ihnen täglich ganzjährig auch bei Notfällen zur Seite. Gefäßchirurgischer Facharzt Standard auf dem Niveau einer Maximalversorgung ist rund Um die Uhr vorhanden.

 

Kontakt

Sekretariat der Gefäßchirurgie

Bianca Schlatmann
Leonie Snitko (Arzthelferin)
gefaesschirurgie@klinikum-os.de
Telefon:   0541 – 405 6901
Mo – Do:  7:00 Uhr – 16:30 Uhr
Freitags:   7:00 Uhr – 15:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten können Sie jederzeit gerne unter der Telefonnummer 0541 – 405 1250 oder 0541 – 405 7400 mit uns Kontakt aufnehmen.

Fakten

Bettenzahl: 40
Stat. Patienten pro Jahr: 1.450

 

 

 

 

 

Rund um die Gefäße

Gefäße sind im wahrsten Sinne des Wortes unsere Lebensadern und ziehen als weiche Rohre durch den ganzen Körper. Wir sprechen von  Blut – und Lymphgefäßen.

Im folgenden möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick geben, wie diese Gefäße unsere Körperfunktionen ermöglichen.

Unter den Blutgefäßen gibt es drei wesentliche Arten: Arterien, Venen und Kapillaren. Die Arterien führen nährstoffreiches Blut in alle Gewebe des Körpers bis zu den Kapillaren. Diese feinen, haardünnen Blutgefäße geben die zum Leben benötigten Substanzen (Nährstoffe, Sauerstoff, Mineralien und andere) durch ihre hauchdünnen Wände an die Gewebe ab und nehmen am Ende des sogenannten Kapillarbettes die Produkte aus dem Gewebe auf, die als Abfall aus den Stoffwechselprozessen entstehen. Die Venen sammeln  dieses verbrauchte Blut und führen es zum Herzen zurück.

Angetrieben wird dieser Kreislauf durch die Pump – und Saugleistung des Herzens. Mit Wucht wird das Blut aus dem linken Herzen ausgeworfen. Die elastischen Wände der Arterien fangen diese Stoßwellen ab, und verwandeln diese  in einen gleichmäßigen Blutstrom. Wir sprechen in der Medizin von der Windkesselfunktion. Die Pulswelle wird fort geleitet und kann, zum Beispiel am Handgelenk oder im Bereich der Fußknöchel als Puls getastet werden. Diese kleinen „Schläge“ geben den Arterien auch den Namen Schlagadern.

Die Venen bilden, im Gegensatz zum arteriellen Hochdrucksystem, das Niederdrucksystem. Das Blut wird in den Venen vom Herzen angesaugt. Das Herz wird dabei durch Klappen in den Venen unterstützt. die Venenklappen funktionieren wie schleusen und sorgen für einen herzwärts gerichteten Blutstrom. Sie verhindern, dass Blutes entsprechend der Schwerkraft in den herzfernen Geweben versackt.

Lymphgefäße transportieren kein Blut sondern eine klare Flüssigkeit, die sich in den Geweben um die Zellen herum ansammelt. An besonderen Stellen, den Lymphknoten, wird die Lymphflüssigkeit kontrolliert und gereinigt. Die Lymphbahnen münden im Halsbereich in das venöse Blutsystem. Das Lymphsystem spielt insbesondere bei der Abwehr von Infektionen eine besondere Rolle. Wenn dieses System überlastet ist, können Infektionen auf diesem Weg in den gesamten Körper gelangen und zur Blutvergiftung (Sepsis) führen.

In unserer Klinik für Gefäßchirurgie werden alle Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphbahnen und deren Folgezustände diagnostiziert und behandelt.

PATIENTENINFORMATIONEN

Um in der außergewöhnlichen Situation einer akuten oder chronischen Erkrankung mit dem Alltag im Krankenhaus zurechtzukommen, ist eine umfassende Kenntnis zum Verlauf und zur personellen Betreuung wichtig.

Die Stationen 25 und 26 sind mit hellen, freundlichen Zimmern mit integrierten Nasszellen ausgestattet. Zwei separate Duschen befinden sich im Bereich der Stationsflure. Die Station verfügt über einen Balkon und einem Besucherraum. Auf dem Stationsflur steht für Sie ein Getränkewagen mit Kaffe, Tee und Wasser bereit.

Ganz wichtig ist folgendes:
Für bestimmte Untersuchungen, z. B. für eine Gefäßdarstellung oder eine spezielle Operation, ist es dringend erforderlich eine gewisse Zeit vor der stationären Aufnahme spezielle Medikamente abzusetzen. Welche Arzneimittel das sind, kann Ihnen Ihr Hausarzt mitteilen, können Sie in der Gefäßsprechstunde unseres Hauses erfragen oder Sie können jederzeit telefonisch bei uns auf den Stationen nachfragen (Station 25 0541 – 405 1250).

Mitzubringen sind …

Bitte bringen Sie zur stationären Aufnahme alle Pflegeutensilien mit, die Sie für Ihr ganz persönliches Wohlbefinden benötigen.

  • Hausschuhe
  • Bademantel oder Trainingsanzug
  • Rasierapparat oder Nassrasierer
  • etc.

Falls notwendig (und vorhanden), bringen Sie bitte Hilfsmittel mit wie

  • Brille
  • Hörgerät
  • Gehhilfen
  • Prothetische Versorgungsmittel
  • Rollstuhl / Rollator

Um Ihre Krankheitsvorgeschichte vollständig und ausführlich erfassen zu können, bitte wir Sie alle vorliegenden Krankenunterlagen mitzubringen:

  • Alle schriftlichen Vorbefunde die Ihnen zur Verfügung stehen
  • Röntgenbilder, ggf. auf CD
  • Aktueller Medikamentenplan

Die Dokumente werden, falls Sie einverstanden sind, fotokopiert. Die Originale erhalten Sie selbstverständlich umgehend zurück. Gerne setzen wir uns auch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung um fehlende Unterlagen zu besorgen.

Am Tag Ihrer stationären Aufnahme
  • melden Sie sich bitte in einem Aufnahmebüro an, die sich direkt im Haupteingangsbereich befinden. Bitte bringen Sie hierzu die Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse mit.
  • folgen Sie bitte den Beschilderungen bis zur Station 25. Gerne holen wir Sie auch von der Aufnahme ab. Für den Transfer von der Aufnahme zur Station stehen bei Bedarf Rollstühle zur Verfügung.

Auf der Station empfängt Sie die zuständige Pflegefachkraft. Wir führen mit Ihnen eine ausführliche Anamnese durch und besprechen gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen. All Ihre Fragen versuchen wir zu klären und Ihre Sorgen und Nöte zu beheben. Unser Team möchte Sie vom Tag der Aufnahme bis zur Entlassung, und darüber hinaus, mit Fach- und Sozialkompetenz professionell versorgen.
Brauchen Sie voraussichtlich nach dem stationären Aufenthalt noch Hilfe bei der häuslichen Versorgung, wird sich unser Sozialdienst oder die Pflegeüberleitung gerne mit Ihnen in Verbindung setzen.

Eins noch …

Es ist manchmal nicht möglich, Sie sofort in das für Sie reservierte Zimmer zu begleiten. Zwischen dem Entlassungszeitpunkt des vorherigen Patienten und der Neuaufnahme kommt es in Einzelfällen zu Zeitüberschreitungen, die sich leider nicht vermeiden lassen. Wir versuchen die Wartezeit für Sie so kurz wie möglich zu halten.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und freuen uns auf Sie!
Das Team der Gefäßchirurgie

Wie kann ich meine Gefäße schützen?

Durchblutungsstörungen der Beingefäße oder Herzkranzgefäße, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Veränderungen der Bauchschlagader sind häufige Erkrankungen, die in großer Zahl mit schwerwiegenden Folgen einhergehen können wie chronischen Schmerzen, Infektionen, Behinderungen und immer wieder zu langen Krankenhausaufenthalten führen.

Vor den zum Teil lebensbedrohlichen Risiken, wie Herzinfarkten, Schlaganfällen oder dem Verlust eines Fußes oder Beins, möchte sich jeder schützen.

Hier einige Tipps
  • Erfragen Sie In Ihrer Familie, ob es hier Angehörige mit Durchblutungsstörungen gibt.
    Dies könnte ein Hinweis sein, dass Sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, selbst
    an Durchblutungsstörungen zu erkranken.
  • Vermeiden Sie unbedingt das Rauchen oder Beenden Sie dies wenn Sie bisher
    geraucht haben. Wir, Ihr Hausarzt oder die Krankenkassen unterstützen Sie dabei
    gerne.
  • Lassen Sie regelmäßig Ihre Blutfettwerte kontrollieren, vor allem falls sie bereits
    erhöhte Werte für Cholesterin oder so genannte Triglyceride hatten. Vom Hausarzt
    diesbezüglich empfohlene Medikamente sollten Sie stets regelmäßig einnehmen.
    Eine ausgewogene Mischkost, viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, wenig tierisches
    Fett und Eiweiß sowie 2x wöchentlich Fisch kann Ihnen dabei helfen. Das Klinikum
    Osnabrück und sein Team der Diätberaterinnen unterstützen Sie diesbezüglich
    gerne.
  • Falls Sie Diabetiker sind, sollte der Blutzuckerspiegel stets kontrolliert und genau
    eingestellt werden. Der Augenhintergrund und die Nierenwerte sollten regelmäßig
    untersucht werden. Fußpflege schützt vor kleinen Wunden bei der Nagelpflege oder
    kleinsten Verletzungen im Bereich der Fußnägel, Zehenzwischenräume oder
    Fußsohle.
  • Der Blutdruck sollte regelmäßig vom Hausarzt, aber auch von Ihnen selbst kontrolliert
    werden und von einem Arzt mit einer ausreichenden Medikation eingestellt werden,
    die regelmäßig eingenommen werden sollte.
  • Regelmäßige Bewegung, wie Spaziergänge, Fahrradfahren oder sportliche Aktivität
    ist nützlich. Sollten Sie bereits an Durchblutungsstörungen, Gefäßerkrankungen oder
    Herzerkrankungen leiden, geben wir oder Ihr Hausarzt Ihnen gerne Adressen von so
    genannten „Gefäßsportgruppen“, die Sportprogramme kennen, die speziell auf die
    genannten Erkrankungen zugeschnitten sind.

Mehr Informationen

Weitere Erläuterungen und Informationen finden Sie in unserm Glossar.
Klicken Sie hier.

 

 

 

 

 

 

AUSBILDUNGS- UND FORSCHUNGSMÖGLICHKEITEN

Dr. med. Krishnabhakdi ist seit mehreren Jahren im Themenkreis „Kommunikation im Hochrisikobereich“ aktiv. Ähnlich wie in der Luftfahrt, finden die Erkenntnisse der modernen Kommunikationsforschung Anwendung in der täglichen Routine wie auch in der Ausbildung.

AUSBILDUNG

Unsere Ausbildung ermöglicht Ihnen - Studenten und Assistenten - effektives und nachhaltiges Lernen. Dabei orientiert sich die Klinik für Gefäßchirurgie an dem Prinzip von Rodney Peyton sowie an anderen modernen Vorbildern aus der angloamerikanischen Medizin. Rodney Peyton hat seine Methode aus der britischen Chirurgie heraus entwickelt und bezieht sich auf die besonderen Bedürfnisse der operativen Medizin unter Berücksichtigung moderner dialektischer Konzepte. 

LERNEN IN UNSERM DEGUM-ZERTIFIZIERTEN AUSBILDUNGSZENTRUM

Der Ausbildungsschlüssel ist dabei eine wichtige Voraussetzung und wird in unserer Klinik mit 6 Ärzten in der Weiterbildung zu 8 Fachärzte für Gefäßchirurgie umgesetzt.

Durch unseren Chefarzt Dr. med. Siegfried Krishnabhakdi (DEGUM-Seminarleiter, Zertifizierungsstufe 3) wird ein sonografisches Ausbildungszentrum nach den Kriterien der deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) vorgehalten. Eine entsprechend zertifizierte sonografische Ausbildung ist Teil der gefäßchirurgischen Weiterbildung in unserer Klinik.

AUSBILDUNGSLABOR

Wir verfügen in unserem Ausbildungslabor über Schweineaorten und –carotiden, an denen zwei Weiterbildungsassistenten die Gefäß- und Anastomosentechnik unter Anleitung selbständig übern können.

WEITERBILDUNG

Fortbildungen werden einmal in der Woche von unserer Klinik für Gefäßchirurgie angeboten. Für externe teilnehmende bitten wir um Voranmeldung.

Hospitationen und Praktika sind auf Anfrage in verschiedenen Bereichen der Abteilung möglich. 

Team

Dr. Siegfried Sery Krishnabhakdi

Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre- und endovaskuläre Chirurgie

Dr. Ulrike van Lengerich
Ärztlicher Dienst
Carola Meinel

Leitende Oberärztin

Dr. Susanne Deters

Oberärztin

Hartmut Heller

Oberarzt

Virgiliu Prisacar

Oberarzt

Kleopatra Malaktari

Oberärztin

Assistenzärzte

Bachar Al Haj

Assistenzarzt

Ana-Dora Totolici

Assistenzärztin

Mirabbos Mirsidikov

Assistenzarzt

Ngoc Thanh Tam Tran

Assistenzärztin

Pflegedienst
Martina Otte

Abteilungsleitung

Petra Schulz
Gefäßassistentin

Lukasz Lakomy

Stationsleitung
Staion 24/25

Sarah Teepe

Gefäßassistentin 

Jennifer zur Lage

Stellv. Stationsleitung