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KLINIK FÜR NEUROCHIRURGIE

Willkommen in der neuen Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Osnabrück

Die Klinik für Neurochirurgie wurde am 1. Juli 2021 durch Prof. Dr. med. Walter Stummer übernommen. Die Neurochirurgie ist ein wichtiger Baustein im Neurozentrum Osnabrück und arbeitet eng mit der Klinik für Neurologie und neurologische Frühhabilitation zusammen. Prof. Stummer leitet zudem am Universitätsklinikum Münster die Klinik für Neurochirurgie. Durch diese wichtige Kooperation mit der neurochirurgischen Universitätsmedizin stehen Patienten auch im Raum Osnabrück die geballte Expertise eines Universitätsklinikums zur Verfügung. Innerhalb der Kooperation wird die gesamte Neurochirurgie abgedeckt, einschließlich der Schwerpunkte Tumorchirurgie des Gehirns und Rückenmarks, sowie der Schädelbasis und der Hirngefäße. Die neurochirurgische Therapie erfolgt nach modernsten Verfahren und kann auf Wunsch des Patienten entweder in Osnabrück oder Münster erfolgen.

Als Partner der Unfallchirurgie beteiligt sich die Klinik an der Versorgung von Schädel-Hirn Verletzungen und Polytraumen. 

Die Neurochirurgische Klinik bietet für alle Patienten zeitnahe Termine an: Zur Beratung, zur Einholung einer Zweitmeinung und zur raschen Therapie durch Prof. Stummer und / oder seine Mitarbeitenden.

Die Neurochirurgische Versorgung erfolgt zu jeder Tages- und Nachtzeit auch für Notfälle in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie unter dem Dach des Neurozentrums. Falls notwendig besteht ebenfalls eine enge Kooperation mit der Sektion Neurologische Frührehabilitation am Klinikum Osnabrück.

  • Für weitere Anfragen oder Zweitmeinungen steht Ihnen unsere Klinik jederzeit gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns dafür einfach eine E-Mail an: neurochirurgie@klinikum-os.de

 

Terminvereinbarung

Klinik für Neurochirurgie

Am Finkenhügel 1
49076 Osnabrück
E-Mail: neurochirurgie@klinikum-os.de

Terminvereinbarung
über das Sekretariat Fr. Herbold
Telefon: 0541 405 5400

Notfälle/ Verlegungen/ Ärztliche Anfragen
Telefon: 0541 405 5405

MVZ Neuromedizin
Telefon: 0541 ­– 405 6555

+++ SEITE IM AUFBAU +++

Die Seite der Klinik für Neurochirurgie befindet sich aktuell im Aufbau. In Kürze finden Sie hier weitere Informationen zu unserem Leistungsangebot.

 

 

 

Fachübergreifende Konferenzen und Therapie in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Münster:

Neuroonkologische Tumorkonferenz

In der Neuroonkologischen Tumorkonferenz werden einmal pro Woche am Universitätklinikum Münster Patienten mit Hirntumoren (Gliome, Glioblastome, Akustikusneurinome, Meningiome) vor einem Gremium von Hirntumorspezialisten aus dem Bereich Neurochirurgie, Strahlentherapie, Onkologie, Neuroonkologie, Neuroradiologie u.a. in extenso besprochen, auch auf Wunsch Patienten aus dem Klinikum Osnabrück, so dass das bestmögliche Therapiekonzept erarbeitet werden kann. Das Hirntumorzentrum in Münster ist seit 2012 durch die Deutsche Krebshilfe zertifiziert und war das erste seiner Art in Deutschland. 

Mehr Informationen dazu finden Sie hier

Neurovaskuläre Konferenz

Auf Wunsch können Patienten in der wöchentlichen Konferenz des Neurovaskulären Netzwerks Westfalenvorgestellt werden. So bekommen Patienten mit Aneurysmen und anderen Gefäßmissbildungen (arteriovenöse Malformationen, durale arteriovenöse Fisteln) die bestmöglichen Behandlungsvorschläge durch die Expertise von Neurochirurgen, Neuroradiologen und Neurologen.

UKM (Universitätsklinikum Münster): Das NVNW+ (uni-muenster.de)

Epilepsiechirurgische Konferenz

Schon länger besteht eine aktive Kooperation im Bereich der Epilepsie und Epilepsiechirurgie im Rahmen des zertifizierten Epilepsiechirurgischen Zentrums Münster-Osnabrück. In diesem Zentrum können Patienten entweder am Klinikum Osnabrück oder um Universitätsklinikum Münster nach den Regeln der Kunst behandelt werden. Im Zweiwochenzyklus werden Konferenzen zwischen den Spezialisten der Neurologischen Kliniken des UKMs und des Klinikums Osnabrück in Zusammenarbeit mit den Neurochirurgischen Kliniken der beteiligten Standorte, sowie der Neuroradiologie des Universitätsklinikums Münster durchgeführt. 

Mehr Informationen zum Epilepsiezentrum Münster-Osnabrück (EMOS) finden Sie hier.

Leistungen

Hirntumorchirurgie

In der Hirntumorchirurgie wird die Versorgung von Patienten mit Gliomen (Glioblastomen, anaplastischen Gliomen, niedriggradigen Gliomen) und Schädelbasistumoren (z.B. Akustikusneurinomen, Chordomen, Chondromen, Meningeomen) gewährleistet. Ein interdisziplinäres Team diskutiert im sogenannten Tumorboard jeden individuellen Fall, um die für den betroffenen Patienten bestmögliche Therapie zu gewährleisten. Operationen werden regelhaft durch Anwendung von elektropyhsiologischen Methoden überwacht. Bei Tumoren in Sprachregionen des Gehirns können auch Operationen in örtlicher Betäubung notwendig werden („Wachkraniotomie“) um u.a. Sprachregionen überwachen zu können.

Epilepsiechirurgisches Zentrum In Kooperation mit dem Universitätsklinikum Münster

In Kooperation mit dem Universitätsklinikum Münster bildet das Klinikum Osnabrück ein fachübergreifendes Epilepsiechirurgisches Zentrum. Primäres Ziel der Epilepsiechirurgie ist die Anfallsfreiheit. Voraussetzung für einen epilepsiechirurgischen Eingriff ist die exakte Lokalisierung der epileptogenen Zone. Durch den Einsatz von modernen Verfahren (wie z.B. Video-EEG-Langzeitaufzeichnung, MRT) ist es oft möglich, die für die Epilepsie verantwortlichen Strukturauffälligkeiten zu identifizieren. 

Vaskuläre Neurochirurgie

Fällt die Energieversorgung des Gehirns aus, kann dies zu physischen oder psychischen Schäden führen, die nicht durch die körpereigenen Reparaturmechanismen oder durch medizinische Eingriffe umgekehrt werden können (z.B. Hirninfarkt). Hirngefäßerkrankungen fordern aufgrund ihrer oft hohen Komplexität eine große Expertise auf diesem Gebiet und eine enge fachübergreifende Kommunikation mit der Neurologie, Neuroradiologie und Intensivmedizin. Zu diesen Erkrankungen gehören arteriovenöse Mißbildungen (AVM) und Aneurysmen. 

Schädelbasischirurgie

Der Bereich des Schädels, die an die Unterfläche des Gehirns angrenzt, wird als Schädelbasis bezeichnet. Chirurgische Eingriffe in diesem Bereich gelten als besonders anspruchsvoll, da sich in diesem Bereich die Durchtrittsstellen für das verlängerte Rückenmark, der Hirnnerven und der hirnversorgenden Blutgefäße befinden. Je nach Lage und Art der Erkrankung kann der chirurgische Eingriff oft minimal-invasiv endoskopisch durchgeführt werden. In diesen Bereich fallen Tumore wie Akustikusneurinome (Schwannome), Meningeome, Chordome, und Kraniopharyngeome

Funktionelle Neurochirurgie:

Verschiedene Funktionstörungen des Gehirns, z.B. solche, die mit Schmerzen einhergehen (Trigeminusneuralgie), oder durch eine Überreizung von Nerven entstehen (Hemispasmus facialis) sowie  Erkrankungen wie der Morbus Parkinson lassen sich in vielen Fällen durch spezielle Operationen behandeln (Janetta-Operation, Hirnschrittmacher).

Polytraumaversorgung

Der Begriff „Polytrauma“ steht für eine gleichzeitig entstandene Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsysteme. Dabei ist bereits eine einzelne dieser Verletzungen oder die Kombination mehrerer für den Betroffenen lebensbedrohlich. Ein Polytrauma entsteht in der Regel im Zusammenhang mit einem schweren Unfall und bedeutet stets einen klinischen Notfall. Die Verletzungen gehen häufig mit einem Schädel-Hirn-Trauma einher. In enger Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgie, Anästhesiologie, Radiologie und Intensivmedizin versorgt die Neurochirurgie lebensbedrohliche Verletzungen (wie z.B. Hirnverletzungen) im Traumzentrum am Klinikum Osnabrück.  

Wirbelsäulenchirurgie

Die Wirbelsäulenchirurgie wird im Klinikum Osnabrück durch das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie sichergestellt. 

Chirurgie der peripheren Nerven

Spezialambulanzen:

Interdisziplinäre neurologische-Neurochirurgische Ambulanz (in enger Zusammenarbeit mit dem Hirntumorzentrum Münster)
  • Schädelbasistumore (Akustikusneurinom, Meningeom, Kraniopharyngeom, Hypopysentumore)
  • Alle Hirn- und Rückenmarktumore (Gliome, Glioblastome, Astrozytome, Ependymome, Pinealistumore)
  • Beratung zu Hirntumorstudien
  • Beratung im Falle von Gliomrezidiven

Anmeldung: MVZ Neurologie, 0541-406555

Allgemein Neurochirurgische Ambulanz
  • Hirn- und Rückenmarkstumore
  • Funktonelle Neurochirurgie (Tiregmeinusneuralgie, Hemispasmus facialis, DBS)
  • Vaskuläre Neurochirurgie (Aneurysmen, Angiome, AVM, Cavernome)
  • Von Hippel-Lindau Erkrankung
  • Neurofibromatose
  • Hydrocephalus

Anmeldung: arbeitstäglich, 0541-405 6501

Fachübergreifende Epilepsiechirurgische Ambulanz: MVZ Neurologie

Anmeldung: MVZ Neurologie, nach Vereinbarung, 0541-406555

Privatambulanz und Ambulanz für komplexe Hirn- und Rückenmarkstumore, Schädelbasistumore

Prof. Stummer, Donnerstags, 14 bis 17 Uhr

Anmeldung: 0541-405 6501

Aktuelles aus der Klinik

 

 

 

TEAM

Univ.-Prof. Prof. h.c. Dr. med. Prof. h.c. (Harbin), Dr. h.c. (Mashad) Walter Stummer

Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie
 

Ärztlicher Dienst

Oberärzte

Dr. med. Juliane Schroeteler

Geschäftsführende Oberärztin
Mail: juliane.schroeteler@klinikum-os.de
Tel.: 0541 405-5402

Dr. med. Nabil Youssefian

Leitender Oberarzt
Mail: nabil.youssefian@klinikum-os.de
Tel.: 0541 405-5401

Dr. med. Michael Müther

Oberarzt
Mail: michael.muether@ukmuenster.de

Dr. med. Lars Lemcke

Oberarzt
Mail: lars.lemcke@ukmuenster.de   

Romeo Semaan

Oberarzt
Mail: romeo.semaan@klinikum-os.de
Tel.: 0541 405-5403

Physician Assistant

Vanessa Demand

Physician Assistant
Mail: vanessa.demand@klinikum-os.de
Tel.: 0541 405-658309

Case Management
Katharina Meyer

Case Management
Mail: katharina.meyer@klinikum-os.de
Tel.: 0541 405-4235

Stefanie Meyer

Case Management
Mail: stefanie.meyer@klinikum-os.de
Tel.: 0541 405-4235

Sekretariat
Frau Herbold

Sekretariat Klinik für Neurologie
Mail:claudia.herbold@klinikum-os.de
Tel.: 0541 405-6501