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INFEKTIOLOGISCHES CENTRUM

Zu den Unterthemen

HERZLICH WILLKOMMEN IM INFEKTIOLOGISCHEN CENTRUM

Das Infektiologische Centrum besteht aus dem MVZ-Infektiologie und der HIV-Ambulanz.
In der Infektiologie des MVZ werden alle ambulanten Diagnosen und Therapien infektiologischer Erkrankungen durchgeführt, wie z.B. Hepatitis B und C, Tuberkulose, Syphilis und andere Geschlechtskrankheiten, Fieber unklarer Genese, Erkrankungen nach Tropenaufenthalten, HIV-Beratung und -Testung, HIV-Postexpositionsprophylaxe, Impfungen, Antibiotikatherapie bei multiresistenten Keimen.

 

Kontakt

Geschäftszeiten:
Mo, Mi, Do 8 Uhr – 16 Uhr
Di 8 Uhr – 18 Uhr
Fr 8 Uhr – 14 Uhr

Anschrift:
Klinikum Osnabrück
Sedanstrasse 115
49090 Osnabrück

Telefon: 0541 405-3900
Telefax: 0541 405-3999
E-Mail: niels.schuebel@klinikum-os.de
aluessen@uos.destekrieg@uos.de
nkohstal@uos.de
Web: www.infektionsambulanz.de

Bitte vergewissern Sie sich, zu welchem Standort Sie müssen!

Bestimmte Untersuchungen können nur am Standort Natruper Holz durchgeführt werden.

 

 

 

 

 

Leistungen

Diagnostik

Diagnostisch besteht neben EKG, Langzeit Blutdruckmessung, Spirometrie und (Duplex-) Sonographie seit kurzen die Möglichkeit zur nichtinvasiven Leberdichtemesserung (ARFI = acoustic radiation force imaging) zur Abschätzung des Leberfibrosegrades bei Hepatitis-Patienten. Weitere notwendige Untersuchungen können zeitnah im Klinikum durchgeführt werden. Durch enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Laboren können wir eine Vielzahl an mikrobiologischen und serologischen Untersuchungen anbieten.

Leberdichtemessung
Durch eine chronischen Leberentzündung (Hepatitis) kann es im Verlauf von Jahren oder Jahrzehnten zu einem Umbau der Leber kommen. Folge ist eine sog. Leberfibrose, die zu einer Leberzirrhose fortschreiten kann. Um die Dringlichkeit für eine Hepatitis C Therapie abzuschätzen und auch für die Therapieplanung, ist es wichtig, ob eine solche Fibrose oder Zirrhose vorliegt. Bisher konnte man dieses nur durch eine Biopsie der Leber herausfinden. Diese ist i.d.R. mit einem kurzen Krankenhausaufenthalt verbunden. Zudem kann es – in seltenen Fällen – zu Komplikationen kommen. Seit einigen Jahren wird daher intensiv nach eine Möglichkeit geforscht, den Grad der Leberfibrose zu messen, ohne eine solche Leberbiopsie durchführen zu müssen. Seit neustem gibt es hierfür eine ultraschallbasierte Technologie mit dem Namen ARFI (Acoustic radiation force imaging). Hierbei kann man durch Schallwellen die Steifigkeit der Leber messen. Mehrere Studien konnten inzwischen zeigen, dass man anhand dieser Messergebnisse den Grad der Fibrose gut einschätzen kann. Somit kann in vielen Fällen auf eine Leberbiospie verzichten werden. Seit kurzem haben wir die Möglichkeit, diese Untersuchung in unserer Ambulanz durchzuführen. Die Untersuchung wird im Rahmen einer normalen Ultraschall Untersuchung (Sonographie) durchgeführt und dauert nur ca. 3 Minuten. Sie ist schmerzfrei, ohne Nebenwirkungen und kann beliebig oft wiederholt werden, so dass auch Verlaufsuntersuchungen möglich sind.

Links

HIV-Ambulanz

Spezialambulanz für Menschen mit HIV und AIDS

Seit 1991 behandeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Infektiologischen Zentrum des Klinikums Osnabrück Patienten mit HIV-Infektionen bzw. AIDS-Erkrankungen. Über 300Menschen kommen mittlerweile zu den regelmäßigen Untersuchungen einmal im Quartal. 

Ein vertrauensvolles Arzt-Patientenverhältnis steht für uns im Vordergrund. Sich dafür Zeit zu nehmen, ist uns wichtig.

Das medizinische Team von Internisten ist speziell weitergebildet im Bereich Infektiologie. Dr. Schübel hat zudem das Zertifikat “Schwerpunktarzt HIV-Medizin (dagnä & DAIG).

Auskunft und Termine erhalten Sie meist schnell und unbürokratisch telefonisch während der Öffnungszeiten.

Lange Wartezeiten sind bei uns eher die Ausnahme. Alle Untersuchungen finden vor Ort statt.

Nervenaufreibendes Warten auf Ergebnisse wird möglichst vermieden durch die Nutzung der neuesten technischen Möglichkeiten zur Datenübermittlung von Röntgen- Labor- und anderen Befunden.

Geschäftszeiten:
Mo, Mi, Do 8 Uhr – 16 Uhr
Di 8 Uhr – 18 Uhr
Fr 8 Uhr – 14 Uhr

Leistungen HIV Ambulanz

Betreuung bei medikamentöser Therapie

Auch wenn die Diagnose “HIV-infiziert” für die meisten, die damit konfrontiert werden, nach wie vor einen Schock bedeutet, hat die Krankheit doch mit den Jahren viel von ihrem Schreckenscharakter verloren.

Verantwortlich dafür sind vor allem die zur Verfügung stehenden HIV-Medikamente, die antiretrovirale Therapie (ART). Diese wird heutzutage standardmäßig als Dreifachkombination eingesetzt. Die Fülle der zur Verfügung stehenden Präparate macht Mut. Ob jemand diese Behandlung benötigt, wird in den Untersuchungen bei der Erstvorstellung oder bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen festgestellt. Ist eine Therapie notwendig, wird zunächst eine Blutentnahme durchgeführt, um ein so genanntes Primärresistogramm anzufertigen. Anhand der Ergebnisse wird die für den einzelnen Patienten maßgerechte medikamentöse Therapie zusammengestellt. Hiermit lässt sich in der Regel die Vermehrung des HI-Virus so effektiv unterdrücken, dass es im Blut nicht mehr nachweisbar ist.

Es ist äußerst wichtig, den Fortgang der Infektion und ihrer Therapie regelmäßig, d.h. in vierteljährlichen Abständen, zu kontrollieren. Nebenwirkungen oder ein Therapieversagen aufgrund von Resistenzen werden so rechtzeitig erkannt und es kann frühzeitig darauf reagiert werden.

Der “Komplettcheck”

In der Infektionsambulanz im Klinikum Osnabrück kommen die HIV-relevanten Untersuchungen quasi “aus einer Hand”, das heißt, es bestehen zahlreiche Möglichkeiten zur internistischen Diagnostik, vom EKG über den Ultraschall und die Lungenfunktionsprüfung bis hin zur Langzeitblutdruckmessung.

Die Patienten sollten sich einmal pro Quartal zur Routineuntersuchung vorstellen. Hierbei wird neben den Routine-Labor-Parametern wie Blutbild, Leber-, Nieren- und Entzündungswerten v.a. der Immunstatus und die HIV-Viruslast bestimmt. In regelmäßigen Abständen werden zudem Blutuntersuchungen auf weitere Infektionserkrankungen wie Hepatitis und Syphilis durchgeführt.

Medikamentenstudien

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der HIV-bezogenen Leistung ist der Zugang zu Medikamentenstudien, da oftmals für therapieerfahrene Patienten die neuen, noch nicht zugelassenen Medikamente die einzige Option zur Erhaltung der Gesundheit darstellen. Auch in dieser Hinsicht machen wir uns für Sie stark: Der frühe Zugang zu im Zulassungsverfahren befindlichen Medikamenten ist genauso möglich wie die Teilnahme an “echten” Medikamentenprüfungen mit neuen viel versprechenden Substanzen.

Die Durchführung der Studien richtet sich dabei streng nach internationalen Regeln (GCP/ICH).

Die Einwilligung zur Teilnahme an Studien und Kohortendokumentationen ist immer freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden.

INFEKTIOLOGIE

Seit Oktober 2010 ist das Team des Infektiologischen Centrums im MVZ (medizinisches Versorgungszentrum) des Klinikum Osnabrück tätig. Neben der Behandlung internistischen Erkrankungen liegt der Schwerpunkt auf der Diagnose und Therapie infektiologischer Erkrankungen, wie z.B.

  • Hepatitis B und C
  • Tuberkulose
  • Syphilis u.a. Geschlechtskrankheiten
  • Fieber unklarer Genese
  • Erkrankungen nach Tropenaufenthalten (v.a. Malaria, Fieber, Durchfall etc.)

Auch können sich Patienten vorstellen mit infektiologischen Fragestellungen wie z.B.:

  • HIV Beratung und Testung
  • HIV Postexpositionsprophylaxe
  • Impfungen
  • Antibiotikatherapie bei multiresistenten Keimen

Zusätzlich bieten wir als Privatleistung eine individuelle Reisemedizinische Beratung an.

Reisemedizinische Beratung

Urlaub und Reisen hat in der Regel einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Durch Einhaltung bestimmter Verhaltensregeln, durch Impfungen und Malariaprophylaxe lassen sich viele Infektionserkrankungen vermeiden.
Sie sollten daher möglichst 6-8 Wochen vor Reisebeginn sich reisemedizinisch beraten lassen. Aber auch bei last-minute Reisen kann eine Beratung kurz vor Abreise noch sinnvoll sein. Eine individuelle Beratung berücksichtigt neben dem Reiseland bzw. der Reiseroute, die Reisezeit, die Reiseart (Rucksackreise, Pauschalreise etc.), das Alter und den Gesundheitszustand des Reisenden. Notwendige Impfungen können direkt nach der Beratung durchgeführt werden. Längere Wartezeiten sind bei uns sehr selten. Sollten Sie dennoch auf Ihre Reiseberatung länger als 30 Minuten warten, erlassen wir Ihnen die Hälfte der Beratungsgebühr. Einen Termin können Sie unter folgender Telefonnummer vereinbaren: 0541 – 405 3900.

Wir besitzen auch die Ermächtigung zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen.

Vor jedem Termin sollten sie den „Anmeldungs- und Beratungsbogen“ ausfüllen.

Bringen Sie zu Ihrem Beratungstermin Ihren Impfausweis mit.

Eine Reiseberatung ist keine Kassenleistung und muss daher privat abgerechnet werden. Die Kosten können Sie dem Info Blatt „Kosten“ entnehmen. Viele Krankenkassen übernehmen die Ausgaben für Impfungen und Malariaprophylaxe. 

Falls sie sich im Internet informieren möchten können wir folgende Seiten empfehlen: www.crm.de oder www.gesundes-reisen.de

Falls sie Informationen zur Sicherheitslage in Ihrem Reiseland benötigen, können sie diese unter www.auswaertiges-amt.de erhalten.

Vor der Reise sollten Sie sicherstellen, dass ein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Dieser sollte möglichst auch eine Rückholversicherung einschließen, da andernfalls hohe Kosten auf Sie zukommen können. Bei bestimmten Aktivitäten (Tauchen, Trekking etc.) ist evtl. ein gesonderter Versicherungsschutz notwendig.

Falls Sie vor Ort Adressen von Ärzten oder Krankenhäuser benötigen, können sie diese z.B. über die deutsche Botschaft erhalten. Einige Adressen können Sie auch bei uns erhalten.

Weitere Informationen finden Sie in den Dokumenten. 

Team

Ärztlicher Dienst
Dr. Niels Schübel

Oberarzt
Facharzt Innere Medizin,
Zusatzbezeichnung Infektiologie
Infektiologe (DGI)
Schwerpunkt HIV-Medizin (DAIG & dagnä)
Diplom Tropenmedizin (BNI)
Zertifikat Reisemedizin (DTG)
Assoziierter Arzt der Deutschen Leberstiftung

Lebenslauf

Telefon: 0541 405-3900
E-Mail: niels.schuebel@klinikum-os.de

Dr. Christiane Berning

Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin/Gastroenterologie
Infektiologin
Zertifikat Reisemedizin (DTG)
Antibiotic Stewardship-Expertin (DGI)

Telefon:  0541 405-3900
E-Mail: christiane.berning@klinikum-os.de