Im Klinikum Osnabrück ist jetzt mit Adelina Brant das Kind Numero 1500 in diesem Jahr geboren worden. Das Mädchen kam am 26. November um 5.37 Uhr zur Welt und erfreut sich bester Gesundheit. Bei ihrer Geburt war Adelina 55 cm groß und 4420 Gramm schwer. Mutter Marina Brant freute sich hinterher über die reibungslose Entbindung. „Es ging ganz schnell“, sagte die 37-Jährige. „Ich bin bestens zufrieden und bedanke mich ganz herzlich bei dem Geburtshilfe-Team.“
Wie Brant meinte, fühle sie sich in der Abteilung mittlerweile ja auch fast schon zuhause. Adelina ist nämlich bereits das vierte Kind von Marina und Dimitri Brant. Genauer gesagt ist es ihre vierte Tochter – und alle sind im Klinikum zur Welt gekommen. „Wir haben uns vor dem ersten Kind für das Klinikum entschieden, weil es vorher einen guten Eindruck gemacht hat und günstig für uns liegt“, berichtete Marina Brant. „Bei unserer zweiten Tochter waren wir wieder im Klinikum und dann sind wir bei der Entbindungsstation geblieben, weil es uns immer sehr gut gefallen hat.“
Dass Vater Dimitri nun der einzige Mann unter fünf Frauen in der Familie ist, sei kein Thema für ihn. „Er hat sich schon daran gewöhnt, dass es bei uns viel Pink gibt“, meinte die gut gelaunte Mutter. Die älteren Töchter (5, 7, 11) freuten sich jedenfalls genau wie der 40-jährige Papa sehr über den neuen Familienzuwachs und sehnten es herbei, sie zuhause begrüßen zu können. Die Brants ziehen gerade in ein Haus um – dort gebe es reichlich Platz für alle, so Marina Brant.
Frauenheilkunde-Chefarzt Privatdozent Dr. Dr. Yves Garnier und das Geburtshilfe-Team gratulierten der Mutter mit einem Strauß Blumen zu ihrer vierten Tochter. Wie Garnier sagte, ist das 1500. Baby dieses Jahr etwa zwei Wochen früher als 2024 zur Welt gekommen. „Ich gehe davon aus, dass wir dieses Jahr bei etwa 1700 Kindern landen – letztes Jahr waren es 1512 Kinder bei uns“, erklärte Garnier. „Mit 20 Zwillingsgeburten liegt es bisher in etwa gleichauf mit dem Vorjahr.“
Der Chefarzt freute sich über das Lob von der Mutter. Wie er schilderte, kommt es immer wieder vor, dass Mütter weitere Kinder in der Entbindungsstation des Klinikums zur Welt bringen, wenn sie sich in der Abteilung mit dem integrierten Hebammenkreißsaal bei der ersten Geburt wohlgefühlt haben. „Beim zweiten Kind geht es häufig sehr schnell, die Geburt zum Genießen ist häufig die dritte Entbindung. Schöner kann eigentlich nur die vierte sein“, so Garnier und Frau Brant bestätigt strahlend.
Auf die Frage, ob Marina Brant noch zu einer fünften Entbindung ins Klinikum kommen werde, winkte die Mutter lächelnd ab. „Das planen wir nicht“, sagte sie, „aber das haben wir beim letzten Mal auch gesagt.“
