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Orangefarbene Bank als weithin sichtbares Zeichen: Kein Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen am Klinikum Osnabrück

Bild: Orangefarbene Bank als Zeichen gegen Gewalt an Frauen (v.l.): Klinikums-Geschäftsführer Klaus Beekmann, Elke und Markus Höpker von „Redhandfist“, Cornelia-Streb-Baumann vom Zonta-Club Osnabrück Westfälischer Friede, Krankenhaushygienikerin Christiane Körbel-Peceny sowie Lidia Wübbelmann vom Zonta-Club Osnabrück Westfälischer Friede. Fotograf: Jens Lintel

Gewalt an Frauen und Mädchen hat am Klinikum Osnabrück keinen Platz – das ist gelebte Selbstverständlichkeit. Ein sichtbares Zeichen dafür setzt nun eine der orangefarbenen Sitzbänke des Zonta-Clubs Osnabrück Westfälischer Friede, die vor dem Eingang des Notaufnahmezentrums (NAZ) des Klinikums aufgestellt wurde.

Die Bank wurde von Selbstverteidigungs-Coach Markus Höpker sowie Lidia Wübbelmann und Cornelia-Streb-Baumann vom Zonta-Club Osnabrück Westfälischer Friede an das Krankenhaus übergeben. Klaus Beekmann, einer der beiden Geschäftsführer des Klinikums, begrüßte es dabei ausdrücklich, dass die Bank direkt am Zugang platziert wurde. Es sei wichtig, dass mit ihr ständig gut sichtbar auf das Thema und auf Hilfsangebote hingewiesen werde. Auf der Bank ist eine Plakette mit Telefonnummern von Hilfsdiensten wie dem unter Tel. 0541 8601626 erreichbaren Frauennotruf angebracht, an die sich Betroffene in Notfällen wenden können.

In der Vergangenheit hat sich das Klinikum u.a. mit in der Eingangshalle platzierten orangefarbenen Stühlen, orangefarbener Beleuchtung und dem Ausgeben von Informationsmaterialien jeweils am jährlichen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November beteiligt. Diese Angebote wurden von Christiane Körbel-Peceny, der Leiterin der Krankenhaushygiene des Klinikums, organisiert, die dem Zonta-Club Osnabrück angehört. Wie sie und Lidia Wübbelmann und Cornelia-Streb-Baumann vom Club Osnabrück Westfälischer Friede erklärten, kooperieren die beiden regionalen Zonta-Vereinigungen bei den Vorhaben gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Während der Club Osnabrück Westfälischer Friede das ständige Bänke-Projekt vorantreibe, steuere der Club Osnabrück die Vorhaben rund um den Aktionstag am 25. November.

Seit dem Start im November 2022 wurden bereits über 100 Bänke aufgestellt. Mit den Bänken und den Aktionen zum 25. November sollen das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen deutlich sichtbar in die Öffentlichkeit getragen werden und eine Veränderung des Bewusstseins erreicht werden. Die Bänke werden in den Werkstätten der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück hergestellt, wobei sie in vielen Fällen von Spendern bzw. Sponsoren bezahlt werden. Für die Bank am Klinikum engagierte sich der Selbstverteidigungs-Coach Markus Höpker von „Redhandfist“ aus Belm. Er bietet u.a. Kurse für verschiedene Zielgruppen wie Frauen, Mädchen, Kinder und Senioren an. In seinen Kursen vermittelt er praxisnahe Inhalte zur Deeskalation, zur Gefahrenvermeidung sowie zur Selbstverteidigung. Höpker war im Vorjahr durch den Kontakt zu einer Klientin für einen Selbstverteidigungsworkshop bei einem Zonta-Treffen in Osnabrück gebucht. Nachdem es der Wunsch der Frauen vom Club Osnabrück Westfälischer Friede war, eine der Bänke am Klinikum Osnabrück aufzustellen, sei das Projekt gemeinsam auf den Weg gebracht worden.


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