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Natur ist das große Kunstwerk: Klinikum zeigt Fotos von Norbert Quint

Bild: Ausstellung „Ausblicke“: Norbert Quint zeigt 22 Natur- und Landschaftsaufnahmen aus der Region – u.a. Sonnenuntergänge vom Dümmer und ein Meer von Sonnenblumen – im Klinikum Osnabrück. Die Ausstellung ist bis 1. November in der Galerie auf Ebene 0 des Klinikums-Hauptgebäudes zu sehen. Fotograf: Jens Lintel

Im Klinikum Osnabrück breiten sich zurzeit weite Landschaften aus: Motive aus der Natur sind das Thema der Ausstellung „Ausblicke“ des Ruller Fotografen Norbert Quint, die jetzt bis zum 1. November in der Galerie auf der Ebene 0 des Klinikum-Hauptgebäudes zu sehen sind. 

Die Ausstellung vereint 22 Fotos des 72-jährigen Quint, die aus diesem und den letzten beiden Jahren stammen – alles Landschaftsaufnahmen, u.a. Sonnenuntergänge und Wolkenformationen, die am Dümmer und an anderen Stellen im Osnabrücker Land entstanden sind.

„Norbert Quint fotografiert die Natur – und trotzdem wirken seine Aufnahmen wie ,komponiert‘ und für mich haben sie oft eine fast poetische Aussage“, freute sich Angelika Härtelt, die Kunst- und Kulturbeauftragte des Klinikums, bei der Eröffnung. Wie sie meinte, gelinge es Quint immer wieder, in seinen Fotos „magische Momente“ festzuhalten, indem er genau die richtigen Zeitpunkte für seine Aufnahme abpasse. Wie Härtelt sagte, gehe von Quints Fotos – beispielsweise vom faszinierenden Farbspiel der Sonnenuntergänge und der endlosen Weite seiner Himmelsbilder – eine ganz besondere Wirkung aus, mit der sie gerade für die Erkrankten im Klinikum eine Bereicherung seien. Sie sei stolz, so Härtelt, dass es ihr gelungen sei, Quint für eine weitere Ausstellung im Klinikum zu gewinnen – mittlerweile sei es die fünfte. Dabei sei es besonders interessant, wie sich der Fotograf in dieser Zeit entwickelt habe.

Quint fotografiert seit vielen Jahren. Nachdem er in der Vergangenheit immer mit einer Spiegelreflexkamera unterwegs war, hat er sich mittlerweile mit einem speziellen Foto-Smartphone ausgerüstet und verzichtet auf eine große Ausrüstung. Auch die 22 Aufnahmen in der Ausstellung „Ausblicke“ sind so entstanden. Sie sind auf Leinwandabzügen im Format 50 x 75 cm zu sehen, die sich alle durch eine hohe Detailschärfe auszeichnen – was besonders deutlich etwa bei Fotos wird, die einen Blick über ein Sonnenblumenfeld zeigen.

„Ich finde es mittlerweile ,umständlich‘, mit der Spiegelreflexkamera zu fotografieren – aber vor allem gab es immer wieder Momente, die ich verpasst habe, weil ich die Kamera nicht schnell genug zur Hand hatte“, erklärt Quint. „Also habe ich mich mit einem Handy mit einer sehr guten Kamera ausgerüstet. Die Qualität der Bilder ist wirklich gut – und ich bin damit schneller als mit der großen Kamera.“

Quint war vor seinem Wechsel in den Ruhestand Leiter der Filiale Rulle der Sparkasse Osnabrück und hat sich bereits in dieser Zeit intensiv mit dem Fotografieren beschäftigt, insbesondere mit Natur- und Landschaftsfotografie in der Umgebung. Zahlreiche Zweigstellen des Geldinstituts (nach seinen Angaben u.a. Wallenhorst, Bad Essen, Weidencarree, Hellern, Saarplatz) sind bis heute mit seinen Fotos eingerichtet, darüber hinaus blickt Quint mittlerweile auf eine umfangreiche Ausstellungsvergangenheit zurück.

Ganz so viel wie früher sei er nicht mehr zum Fotografieren unterwegs, berichtet Quint – aber immer noch oft genug, um damit jeden Tag ein neues Bild in seinem Instagram-Kanal „Wolken_Fan“ (bzw. einer gleichnamigen WhatsApp-Gruppe) einzustellen. Weiter ist es oft der Dümmer, mit dem er sich beschäftigt. „Für mich ist der See das Highlight in unserer Gegend“, so Quint. „Es gibt dort Stellen wie einen Steg in Lembruch, an die es mich immer wieder zieht und an denen ich zum Teil stundenlang warte, bis sich das richtige Bild ergibt.“

Er finde am Dümmer alles, das ihn zurzeit beim Fotografieren reize – Sonnenuntergänge, Wolken und Spiegelungen. Für ihn sei es am Dümmer wie in einer anderen Welt – den Rückweg trete er meistens mit einem Lächeln im Gesicht an. Wie Quint verrät, zieht er vor seinen Fototouren zum Dümmer immer erst Wetter-Apps zu Rate und berücksichtigt insbesondere die Windstärke – denn bei einer steifen Brise bewegt sich das Wasser und es lassen sich keine Spiegelungen fotografieren.

Seinen „Wolken_Fan“-Kanal bei Instagram, so Quint, betreibe er bereits mehrere Jahre lang. Meist seien es Serien von Bildern, die er aufnehme und dort veröffentliche. „Ich bekomme immer wieder Reaktionen auf meine Bilder, über die ich mich sehr freue“, so Quint. „Aber das ist nicht der Antrieb, der dahintersteckt. Im Grunde genommen mache ich die Fotos nur für mich. Für mich ist die Natur das große Kunstwerk.“


PRESSEKONTAKT

Silvia Kerst 
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E-Mail: silvia.kerst@klinikum-os.de 

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