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Lichterband um die Welt: Candlelighting im Klinikum Osnabrück

Zum Abschluss der Veranstaltung im Klinikum Osnabrück wurden die Fenster geöffnet, damit der Lichtschein der Kerzen nach draußen fallen und sich mit dem Band aus Licht vereinigen konnte, das sich an diesem Abend um die Welt zog. Mit dieser bewegenden Geste wurde am Sonntagabend die Veranstaltung zum Gedenken an gestorbene Kinder beschlossen, mit der sich das Klinikum Osnabrück jetzt zum 7. Mal am „Worldwide Candlelighting“ beteiligt hat, jener Aktion am zweiten Sonntag im Dezember, bei der weltweit in den verschiedenen Zeitzonen jeweils um 19 Uhr Kerzen angezündet werden, so dass sich ein Leuchten für die verstorbenen Kinder um den Globus zieht und die Hinterbliebenen ein Gefühl von Solidarität und Zusammenhalt empfinden können. Wie Privatdozent Dr. Dr. Yves Garnier, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikums, sagte, sollte es betroffenen Eltern ebenso wie Mitarbeitern ermöglicht werden, bei der Veranstaltung Kraft zu schöpfen. Gerade in der Adventszeit sei esbesonders schmerzhaft für die Hinterbliebenen, an den Verlust ihrer Kinder zu denken. Nachdem Garnier die Gäste begrüßt hatte, las zunächst die Hebamme Stephanie Meyer eine Geschichte vor. Meyer ist spezialisiert auf die Betreuung von Eltern von gestorbenen Kindern. Danach wurden noch mehrere Musikstücke und eine weitere Geschichte von Hebammenschülerinnen der Akademie des Klinikums Osnabrück vorgetragen. Hannah-Theresa Wappler und Lea Gieseke musizierten auf der Klarinette und der Harfe, Aska Johrden und Alina Maaß lasen die Geschichte vor. Im Anschluss wurden die Kerzen angezündet. Wie in den Vorjahren hatten Mädchen und Jungen aus der Kinderkrippe Finkennest schöne Kerzengläser gebastelt, die bei der Veranstaltung genutzt wurden. Es waren Dutzende von mit buntem Papier beklebten Gläsern vorhanden, in die Kerzen eingesetzt wurden und aus denen dann bunter Lichtschein in den Nachthimmel fiel.