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Infos und Kontakte aus erster Hand: Aktionstag „Gemeinsam gegen den Krebs“ im Klinikum

Bild: Dr. Corinna Petz und PD Dr. Jürgen Tepel beim Aktionstag „Gemeinsam gegen den Krebs“ im Klinikum. Die erstmals angebotenen Rundgänge durch das Haus kamen gut an, viele Interessierte schrieben sich in die Teilnehmerlisten ein. Fotograf: Jens Lintel

Mit viel Resonanz fand im Klinikum Osnabrück der diesjährige Aktionstag „Gemeinsam gegen den Krebs“ statt. Dr. Corinna Petz, Chefärztin der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Blutstammzellentransplantationen und Leiterin des DKG-zertifizierten Onkologischen Zentrums, sowie PD Dr. Jürgen Tepel, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie und Ärztlicher Direktor, begrüßten gemeinsam die zahlreichen Interessierten und führten durch das reichhaltige Programm. 

Die Vorträge und weitere Informationsangebote, die diesmal parallel in drei Räumen des Klinikums liefen, waren gut besucht. Viele Menschen nutzten außerdem die Möglichkeit, Kontakte zu Selbsthilfegruppen, Einrichtungen wie der Krebsberatungsstelle Osnabrück, der Stiftung „Hilfe für Petra und Andere“ oder Spezialisten für Haarersatz herzustellen, die bei dem Aktionstag mit Informationsständen vertreten waren. Auch die erstmals bei dem Aktionstag angebotenen geführten Rundgänge durch mehrere Bereiche des Klinikums (u.a. Palliativstation, Radiologie, externe Strahlentherapie und externe Pathologie) wurden interessiert angenommen. 

In den Vorträgen der Leiter der verschiedenen Organzentren, Chefärzte und leitenden Ärzte des Klinikums wurde umfassend über die Möglichkeiten zur Behandlung von Krebserkrankungen informiert, wobei Diagnostik, Operationen, Strahlen-, Chemo- und Immuntherapien ebenso angesprochen wurden wie auch unterstützende Maßnahmen. Es ging u.a. mit Informationen und Anleitung zu Selbstuntersuchungen um die Früherkennung von Brustkrebs und Entwicklung von Unterleibskrebs. Ein Vortrag zur Erläuterung der einzelnen Blutbildbestandteile und deren Aussage in der täglichen Praxis, Fragen zur Vererbbarkeit von Krebserkrankungen, die besonderen Anforderungen in der Behandlung von Krebserkrankungen im Mundraum und die häufigste Tumorerkrankung des Mannes: dem Prostatakrebs und dessen Früherkennung.

Des Weiteren wurden auch sinnvolle unterstützende Maßnahmen und Tipps im Bereich der supportiven Fächer, wie Psychoonkologie, Sozialwesen, Ernährung und Sport in der Krebsbehandlung erläutert. Neben Ärzten, Therapeuten, Psychoonkologen und Mitarbeiterinnen des Sozialmanagements und Ernährungsfachleuten des Klinikums waren Vertreter von Selbsthilfegruppen und Sporttrainer an den Vorträgen beteiligt.

Dr. Corinna Petz erläuterte in ihrem Eingangs-Vortrag die sinnvollen Möglichkeiten der Komplementärmedizin, als unterstützende Maßnahme im Rahmen der Tumortherapie, wies aber zugleich auch auf die Gefahren nicht evidenzbasierter Methoden hin. Die Leiterin des onkologischen Zentrums gab zusätzlich viele komplementäre Tipps für die Behandlung unerwünschter Nebenwirkungen im Rahmen der Krebstherapie. 80 Prozent aller Patienten und Patientinnen in der Onkologie nutzten Naturheilverfahren, so Petz, aber in dem meisten Fällen, ohne ihre Behandler darüber in Kenntnis zu setzen. Ihr eindringlicher Rat zum Thema Komplementärmedizin: Immer mit den behandelnden Onkologinnen und Onkologen darüber sprechen, die die Krebsbehandlung durchführen. Uneingeschränkt sinnvoll sind nach den Worten von Petz Basismaßnahmen wie Ernährung, Bewegung und psychoonkologische Betreuung.

Das Klinikum Osnabrück wurde mit seinen bereits acht bestehenden Organkrebszentren (weitere sind im Aufbau) dieses Jahr im Mai von der Deutschen Krebsgesellschaft als Onkologischen Zentrum zertifiziert, damit gehört das Klinikum zu den wenigen Kliniken in Niedersachsen, die diese Auszeichnung tragen. Sie bescheinigt höchste Standards in der Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten – unabhängig geprüft, regelmäßig kontrolliert und medizinisch, pflegerisch sowie organisatorisch auf Spitzenniveau.

 


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Silvia Kerst 
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