Beim 7. Münsteraner Herbstsymposium des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) Münster präsentierte Dr. Corinna Petz, Chefärztin der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Blutstammzelltransplantation (Med. Klinik III) am Klinikum Osnabrück, die aktuellen Erkenntnisse und Entwicklungen im Bereich der gastrointestinalen Tumoren.
Bei der Veranstaltung wurden die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und praxisnahe Therapiekonzepte im Bereich der Hämatologie und Onkologie vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei die jüngsten Studiendaten der großen internationalen Fachkongresse – darunter ASCO, ESMO, ASTRO und EHA.
Frau Dr. Petz beleuchtete in ihrem Vortrag die aktuellen Fortschritte in der Therapie gastrointestinaler Tumoren und zeigte auf, wie kombinierte Therapieansätze, personalisierte Behandlungsstrategien und neue Medikamente die Therapielandschaft dieser Tumore verändern werden.
Seit 2023 kooperiert die Klinik für Onkologie, Hämatologie und Blutstammzelltransplantation des Klinikums Osnabrück mit dem Universitätsklinikum Münster (UKM) im Westdeutschen Tumorzentrum Essen/Münster (WTZ). Durch diese Kooperation profitieren Patientinnen und Patienten in der Region von einem direkten Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, molekularem Tumorboard und modernen Therapiestudien und einem interdisziplinären Netzwerk aus Forschung und klinischer Praxis.
„Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Osnabrück und dem Universitätsklinikum Münster ermöglicht es uns onkologische Spitzenmedizin wohnortnah anzubieten und gleichzeitig die Verbindung zur universitären Forschung zu stärken“, betont Dr. Petz.
Das Münsteraner Herbstsymposium gilt als zentrale Veranstaltung für Experten aus den Bereichen Onkologie, Hämatologie, Strahlentherapie und verwandten Disziplinen – mit dem Ziel, aktuelle Entwicklungen aus Wissenschaft und Praxis interdisziplinär zu diskutieren und in die klinische Versorgung zu übertragen.

