• Professor Albert operiert nun im Klinikum Osnabrück

    Osnabrück 19.03.2013. Seit dem 15. März 2013 arbeitet Prof. Dr. Friedrich Albert im Klinikum Osnabrück. Hier ist Albert bestens bekannt. Denn seit vielen Jahren hat Prof. Albert im Klinikum notfallmäßig die neurologischen und traumatologischen Patienten konsiliarärztlich mitversorgt. Mit seiner Einstellung im Klinikum wurde ein langjähriges Erfordernis für die professionelle Versorgung von schwer mehrfachverletzten Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma und von Patienten mit lebensbedrohlichen neurologischen Akuterkrankungen erfüllt. Durch die Anwesenheit von Prof. Albert können nun Patienten mit unfallbedingten Schädelverletzungen oder mit neurologischen Notfällen mit einer unverzüglichen Versorgung rechnen. Damit verfügt das Klinikum Osnabrück auch über alle Voraussetzungen eines überregionalen Traumazentrums. Die Neurochirurgie bildet jetzt die dritte Säule neben der Orthopädie und Unfallchirurgie im Team von Privat-Dozent Dr. Martin Engelhardt. „Ich bin stolz, mit Prof. Albert einen in der Bevölkerung und in der Fachwelt so geschätzten Kollegen in meinen Reihen zu wissen“, bekräftigt Engelhardt. Darüber hinaus stellt er fest, dass die neurochirurgische Versorgung in Osnabrück nicht nur auf die jeweilige Klinik bezogen werden solle und die Kooperation mit dem Marienhospital dazu beiträgt, dass die Versorgung auf diesem Gebiet weiter verbessert wird.

    Professor Albert verfügt seit 1984 über die Anerkennung als Neurochirurg und war von 1987 bis 1996 als Oberarzt der neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg beschäftigt. Während dieser Zeit arbeitete er an seiner Habilitationsschrift und bekam 1994 die Lehrermächtigung für Neurochirurgie verliehen.

    Von 1997 bis Ende 2012 war Prof. Albert in leitender Position der neurochirurgischen Abteilung eines Osnabrücker Krankenhauses beschäftigt. Im Bereich des Hirnschädels liegen seine klinischen Tätigkeitsschwerpunkte in der Behandlung von Hirngefäß- Aneurysmen, Hirntumoren, pädiatrischen Neurochirurgie und in der computergestützten Neurochirurgie. 1993 führte er in Deutschland die erste Hirntumor-Operation mit einem Neuronavigationssystem durch. 1995 entfernte er als erster Neurochirurg weltweit einen bösartigen Hirntumor mit Hilfe einer kernspintomographischen Kontrolle während der Operation.

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