Vor der Untersuchung findet ein Aufklärungsgespräch mit der Ärztin / dem Arzt statt, in dem alle Fragen besprochen werden können.
Bei allen nuklearmedizinischen Untersuchungen wird Ihnen eine geringe Menge einer radioaktiven Substanz (Radiopharmakon) in der Regel in eine Armvene gespritzt. Für manche Untersuchungen ist es notwendig, das Radiopharmakon einzuatmen oder auch unter die Haut zu spritzen.
Die radioaktive Substanz reichert sich nun in dem zu untersuchenden Organ oder Gewebe an und sendet von dort eine geringe Strahlung aus, die mit einer empfindlichen Kamera (Gammakamera) aufgenommen werden kann. Mit Hilfe von Computern wird aus der gemessenen Strahlung ein Bild errechnet, das dann von einer Ärztin /einem Arzt beurteilt werden kann.
Die Anreicherung der radioaktiven Substanz dauert je nach Organ oder Gewebe unterschiedlich lange. Daher ist die Wartezeit zwischen der Injektion und der Aufnahme je nach Untersuchung sehr unterschiedlich. Sie kann einige Minuten aber auch Stunden dauern. In Einzelfällen ist es notwendig, die Untersuchung an dem folgenden Tage noch fortzusetzen. Den genauen Ablauf Ihrer Untersuchung können Sie aus der entsprechenden Patienteninformation.
Einige Untersuchungen erfordern, dass Sie nüchtern zu uns kommen. Auch dies ist in der Patienteninformation vermerkt.
Wir bemühen uns, schnellst möglich Ihre Aufnahmen zu bearbeiten, so dass der Befund häufig per Fax noch am gleichen Tag bei Ihrer behandelten Ärztin / Ihrem behandelnden Arzt vorliegt.