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Die Vorbereitung zur geplanten stationären Aufnahme

Aufgrund einer bei Ihnen bestehenden Erkrankung ist eine operative Maßnahme geplant und Sie wurden zur stationären Behandlung eingewiesen. Nun stellt sich die Frage, wie man sich verhalten, was man beachten muss und wie sich der weitere Ablauf gestaltet.

Um diese Fragen zu beantworten, hier eine kurze Übersicht:

Generell wird durch Ihren behandelnden Arzt eine Einweisung in das Krankenhaus erstellt und ein Behandlungstermin über unser Sekretariat vereinbart. Dieser Termin dient der Vorbereitung zur Operation. Das heißt, Sie stellen sich an diesem Tag zu einem „prästationären“ Termin vor. An diesem Tag erfolgen, soweit möglich, alle notwendigen Untersuchungen zur Operation. Sie müssen – soweit nicht anders vereinbart, an diesem Tag nicht in der Klinik bleiben!

Es muss dementsprechend kein Koffer mit den notwendigen Hygiene- und Bekleidungsartikeln gepackt und mitgebracht werden! Ebenso ist es nicht notwendig, nüchtern zur Untersuchung zu erscheinen, verzichten Sie bitte nicht auf Ihr Frühstück!

Warum „prästationär“?
Im Rahmen der normalen Vorbereitung auf eine Operation ist es normalerweise nicht notwendig, einen Patienten in der Klinik stationär aufzunehmen. Die zu einer Operation notwendigen Untersuchungen werden ambulant einige Tage vor dem geplanten OP-Termin durchgeführt. Normalerweise beschränke sich diese auf das Aufnahmegespräch, die Aufklärung zur Operation und (falls notwendig) zur Narkose. Zusätzlich finden die Blutentnahme, ein EKG und ggf. die Anfertigung einer Lungen-Röntgenaufnahme statt.

Sollten keine weiteren auffälligen Befunde erhoben werden, bzw. andere Begleiterkrankungen bestehen, die zusätzliche Untersuchungen erforderlich machen, können Sie an diesem Tag die Klinik wieder bis zu Ihrem geplanten OP-Termin verlassen.

Warum erfolgt die „prästationäre“ Aufnahme einige Tage vor der OP?
Die prästationäre Aufnahme wird maximal fünf Tage vor der Operation geplant, um im Falle weiterer notwendiger Untersuchungen genügend Zeit für diese zu haben. Dies soll garantieren, dass zu Ihrem geplanten OP-Termin alle notwendigen Informationen vorliegen und Terminkonflikte vermieden werden. Kein Patient möchte seinen OP-Termin verschoben sehen und möglichst alles schnell hinter sich bringen, niemand ist gerne länger im Krankenhaus als notwendig.

Was sollten Sie zu Ihrem Vorstellungstermin beachten bzw. mitbringen?
Da uns Ihre Gesundheit am Herzen liegt ist es von aller größter Wichtigkeit, sämtliche Vorerkrankungen, Voroperationen, Medikamente, etc. zu kennen. Bringen Sie deshalb bitte die Beipackzettel Ihrer Medikamente bzw. deren Umverpackung mit, damit wir den Wirkstoff und die Wirkstoffmenge identifizieren können.

Listen Sie tabellarisch Ihre Vorerkrankungen und Operationen auf. Hatten Sie Behandlungen oder Operationen am Herzen (Bypass-OP, Herzkatheteruntersuchungen, Diagnostik bei Herz-Rhythmus-Störungen)? Dann bringen Sie bitte die ärztlichen Berichte mit. Liegen sonstige (insbesondere aktuelle) Berichte vor (Röntgenuntersuchungen der Lunge, Computertomographien, etc.)? Bringen Sie bitte auch diese mit. Hiermit können Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Sollten Sie Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen (z. B. ASS®, ASS protect®, Aspirin®, Acetylsalicylsäure®, Marcumar®, Coumarin®, Clopidogrel®, Plavix® und Tiklyd®), besprechen Sie bitte mit Ihrem Urologen oder Hausarzt, dass diese Medikamente mehrere Tage vor einer geplanten Operation abgesetzt werden und eine Heparinisierung angesetzt werden kann.

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