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Ärztin untersucht Röntgenbild einer LungeÄrztin untersucht Röntgenbild einer Lunge

KLINIK FÜR PNEUMOLOGIE – MEDIZINISCHE KLINIK V

Zu den Unterthemen

Die Medizische Klinik V für Pneumologie am Klinikum Osnabrück, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. Hagen Vorwerk hat den medizinischen Schwerpunkt in der Prophylaxe, Erkennung und in der konservativen sowie interventionellen Behandlung von Erkrankungen der Atemwege, der Lunge, dem Brustkorb und Rippenfell, wie auch der Atemmuskulatur.

Weiterführende Informationen zu den Erkrankungen und Untersuchungsmethoden finden sie auf den Links zu der externen Website „Lungenärzte im Netz“ des „Bundesverbandes der Pneumologen e.V.“ und „Deutschen Lungenstiftung e.V.“

Die Klinik für Pneumologie deckt das gesamt Spektrum pneumologischer Erkrankungen ab. Die Behandlung der Patienten erfolgt in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Klinik für Thoraxchirurgie und der Klinik für Onkologie.

Bei Fragen, Anregungen oder Unklarheiten stehen mein Team und ich Ihnen jederzeit zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen

Hagen Vorwerk

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Kontakt

Sekretärinnen:
Frau Anke Schroer
Telefon: 0541 405-6441
Telefax: 0541 405-6449
E-Mail: anke.schroer@klinikum-os.de

Gabriele Bögel
Telefon: 0541 405-6441
Telefax: 0541 405-6449
E-Mail: gabriele.boegel@klinikum-os.de

Telefonisch erreichen Sie uns unter nachfolgenden Telefonnummern:

Patientinnen und Patienten: +49541 405 6441 (werktäglich 08:00-16:00 Uhr)
Stationäre Aufnahmen: +49541 405 6441 (werktäglich 08:00-15:00 Uhr)
Ärztliche Kolleginnen und Kollegen: +49541 405 606403 oder 0177-4039264 (24/7 Hotline)
oder schreiben Sie uns eine E-Mail: hagen.vorwerk@klinikum-os.de

 

 

 

 

 

 

Leistungen

Wichtigstes Symptom von Erkrankungen des Atmungssystems ist die Luftnot, die schleichend oder akut, in Ruhe oder unter Belastung auftreten kann. Aus der ausführlich erfragten Beschreibung der Symptome, ihrer Auslösebedingungen sowie des (jahres-) zeitlichen Auftretens ergeben sich wichtige Hinweise für eine Verdachtsdiagnose.

Wesentliche Rückschlüsse auf die Lungenerkrankungen können bereits nach der körperlichen Untersuchung durch die Ärzte der Klinik gezogen werden. Weitere wenig eingreifende Verfahren stellen z.B. eine Röntgenaufnahme der Lunge und eine Analyse der Blutgase dar. Hierdurch lässt sich bereits in vielen Fällen das Ausmaß einer Lungenerkrankung abschätzen.
Erhärtet sich der Verdacht auf eine Atemwegs- oder Lungenerkrankungen wird eine standardisierte Lungenfunktionsprüfung (Bodyplethysmographie) durchgeführt, die eine Beurteilung der Funktion der Bronchien sowie eine Messung der Volumina der Lunge im Ein- und Ausatmungszustand ermöglicht. Mit Hilfe einer Belastungs-Untersuchung unter gleichzeitiger Bestimmung der Atmungsgase kann das Ausmaß der Leistungseinschränkung durch eine Lungen- oder Herzerkrankung differenziert werden. Der Arzt kann aus den ermittelten Daten Rückschlüsse auf Art und Schwere der Erkrankung ziehen.

Liegt der Verdacht auf eine strukturelle Erkrankung der Bronchien oder der Lunge vor, kann durch eine hochauflösende Computertomographie eine detaillierte bildliche Darstellung der Organveränderungen vorgenommen werden, die wegweisende Befunde für weitere eingreifende Untersuchungsmethoden vermittelt. Hier ist insbesondere die Spiegelung der Bronchien, die sogenannte Bronchoskopie anzuführen, bei der unter lokaler Anästhesie (Schmerzausschaltung) ein flexibles Endoskop durch die Luftröhre in die kleinen Bronchien in der veränderten Region eingeführt wird. Mit Hilfe einer Optik an der Spitze des Endoskops kann der Arzt die bronchialen Veränderungen genau untersuchen und durch eine Probeentnahme aus der erkrankten Gebiet eine feingewebliche Untersuchung anschließen. Zur Abklärung von vergrößerten Lymphknoten kann eine endosonographisch gesteuerte Feinnadelpunktion dieser Lymphknoten erfolgen (EBUS). Hierbei werden Zellverbände untersucht und so die Ursache der vergößerten Lymphknoten festgestellt. Zur Entfernung von verschluckten Fremdkörpern, Blutungen, Gewebeentfernung oder Anlage von Bronchialstents wird eine starre Bronchoskopie durchgeführt. Diese wird in Allgemeinnarkose durchgeführt.

Besondere Schwerpunkte
  • Bronchopulmonale Erkrankungen verschiedener Ursache mit allen Folgestörungen
  • Chronische Bronchitis mit Bronchialobstruktion ( COPD )
  • Einleitung einer Langzeitsauerstofftherapie (LTOT)
  • Asthma bronchiale und allergische Erkrankungen
  • Lungenentzündung (Pneumonie)
  • Schlafbezogene Atmungsstörungen mit Therapieeinleitung
  • Einleitung von nichtinvasiven Beatmungsformen bei ventilatorischer Insuffizienz
  • Intensivmedizinische Behandlung mit nichtinvasiver (Maskenbeatmung), invasiver Beatmung (über Endotrachealtubus) und Lungenersatzverfahren (ECMO)
  • Lungeninfarkt (Lungenembolie)Pulmonale Hypertonie bei Erkrankungen des rechten Herzens als Folge von Lungenerkrankungen
  • Fibrosierende Lungenerkrankungen wie z.B. Idiopathische Pulmonale Fibrose (IPF), Exogen allergische Alveolitis (EAA), Nichtspezifische Interstitielle Pneumonie (NSIP) etc.
  • Sarkoidose
Behandlungsverfahren
  • Ausführliche Lungenfunktionsanalyse (Ganzkörperplethysmographie) einschließlich bronchialer Provokationstestungen
  • Messung der Diffusionskapazität
  • 6 – Minuten Gehtest
  • Blutgasanalyse in Ruhe, vor und nach Belastung und zur Sauerstofftitration
  • Messung des Atemantriebs und der Atemmuskulatur
  • Spiroergometrie (stufenweise ansteigender Belastungstest auf dem Fahrradgometer)
  • Bronchoskopie (Spiegelung der Bronchien) in Lokalanästhesie und in Allgemeinnarkose, auch interventionell in starrer Technik (Fremdkörperentfernung, Blutstillung) einschließlich Bronchoalveolärer Lavage (BAL) , Lungenbiopsie (Gewebeentnahme aus der Lunge)
  • Endobronchiale Ultraschalluntersuchung (EBUS) einschließlich  Lymphknotenpunktion im Mediastinum
  • Thorakoskopie (Spiegelung des Brustraums) und Mediastinoskopie (endoskopische Methode zur Untersuchung des Mediastinums/Mittelfellraums) in Kooperation mit der Abteilung für Thoraxchirurgie
  • Sonographie am Thorax einschließlich diagnostischer und therapeutischer Punktion
  • Schlafuntersuchung mit Apnoe-Screening und stationärer Polygraphie (Aufzeichnung einer Vielzahl von Körpersignalen während des Schlafes)

Beiträge

Radiobeitrag zum Thema Pneumologie

TEAM

Dr. Hagen Vorwerk

Chefarzt Pneumologie
Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Pneumologie
Schlafmediziner, Palliativmediziner, Diabetologe (DDG)

Ärztlicher Dienst
Dr. Gerrit Deitmar

Oberarzt Pneumologie
Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Pneumologie
Schlafmediziner, Allergologe

Katrin Pottschmidt

Funktionsoberärztin
Fachärztin für Innere Medizin
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

Weitere Dienste
Bernd Hegerfeld

Arztassistent

Chantal Martin

Arztassistentin

Nina Haucap

Medizinische Fachangestellte