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Patientin bekommt BluttransfusionPatientin bekommt Bluttransfusion

KLINIK FÜR ONKOLOGIE, HÄMATOLOGIE, BLUT­STAMM­ZELL­TRANS­PLAN­TATION

Willkommen in der Medizinischen Klinik III

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,
liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Diagnose einer bösartigen Erkrankung stellt für jeden Betroffenen einen tiefen Einschnitt im Leben dar. Ebenso betroffen sind die Angehörigen und Freunde sowie das gesamte Umfeld eines Menschen. 

Im Fachbereich Hämatologie und Onkologie sind wir auf die Behandlung von Erwachsenen mit Krebs-, Blut- oder Knochenmarkerkrankungen spezialisiert, inclusive der Hochdosischemotherapie mit autologer Blutstammzelltransplantation. Neben der klassischen Chemotherapie erfolgt der Einsatz von entsprechenden Antikörpertherapien und das große Feld der Immunonkologischen Therapie, teilweise auch in Kombination mit weiteren Therapiemodalitäten wie Strahlentherapie und lokal ablativen Maßnahmen. 
Wir therapieren unsere Patienten individuell, ganzheitlich und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung. 
Als Teil des Krebskompetenz-Zentrums Osnabrück bieten wir Ihnen mit den Kollegen des gesamten Hauses die bestmögliche multidisziplinäre Behandlung an.

Bei uns steht der Patient als Mensch im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist uns die ganzheitliche Betreuung, welche bewusst den Erkrankten mit seinen Angehörigen in den individuellen Entscheidungs- und Therapieprozess mit einbezieht.

„Unser Ziel ist es, jeden Patienten individuell und auf seine Wünsche und Ziele ausgerichtet zu begleiten und zu behandeln."

Hierzu bedarf es eines interdisziplinären Teams in der Onkologie aus Menschen ganz unterschiedlicher Fachrichtungen. Neben Ärzten und Pflegenden gehören auch Psychologen, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Seelsorger und die Ernährungsberatung dazu.

Die Klinik verfügt zusammen mit den anderen Medizinischen Kliniken I-V über die volle Weiterbildungsermächtigung im Fachbereich Innere Medizin. Ferner besteht die volle Weiterbildungsermächtigung im Fachbereich Hämatologie und Onkologie.

Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie interessieren, auf unserer Internetseite finden, und stehen für Fragen gerne auch persönlich zur Verfügung.


Für das gesamte Team

Ihre Dr. med. Corinna Petz 

Chefärztin der Klinik für Onkologie, Hämatologie, Blutstammzelltransplantationszentrum

UNSERE ZENTREN

Die Behandlung unserer Patienten erfolgt insbesondere auch in folgenden Zentren:

  • Krebskompetenz-Zentrum Osnabrück
  • Stammzelltransplantationszentrum
  • Darmkrebszentrum Osnabrück, Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft
  • Pankreaszentrum Osnabrück, Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft
  • Senologisches Zentrum, Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft
  • Gynäkologisches Zentrum
  • Weitere Zentren sind im Aufbau

 

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Kontakt

Chefärztin
Dr. med. Corinna Petz

Chefärztin der Klinik für Onkologie, Hämatologie, Blutstammzelltransplantation

Chefarztsekretariat
Frau Paschke

Telefon: 0541 – 405 6601
Telefax: 0541 – 405 6699
E-Mail: martina.paschke@klinikum-os.de

Hämatologische und Onkologische Therapiestation

Station 01: 0541 405-1010
Station 02: 0541 405-1020
Hochdosistherapie: 0541 405-1010

Auf der Station 02 werden vorwiegend Patienten mit Tumorerkrankungen betreut, auf der Station 01 findet schwerpunktmäßig die Behandlung akuter Leukämien und die Hochdosischemotherapie statt.
Intensivstation 98 (Intensivstation unter Leitung der Medizinischen Klinik I) 
0541 405 9811

Aufnahmeverfahren in unsere Klinik

Geplante stationäre Aufnahmen

Koordination der Arzthelferinnen und MFA´s auf unseren Stationen 01 und 02 unter 0541 – 405 1012 / 1013

Einen Aufnahmetermin können Sie auch direkt mit den Ärzten auf den Stationen vereinbaren.

Notfälle

Notfälle 08.00-16.00 Uhr
Sekretariat Frau Paschke (0541 405-6601) oder Notfallambulanz (0541 405-7450), diensthabender internistischer  Arzt über die Pforte (0541 405-0), Oberarzt und ggf. Chefärztin werden benachrichtigt.

Notfälle nach 16.00 bis 08.00 Uhr:
Bitte Notfallambulanz (0541 405-7400) oder Krankenhauszentrale anrufen (0541 405-0), diensthabender Arzt, ggf. Oberarzt und Chefärztin werden benachrichtigt.

Fakten

Die hämatologisch – onkologische Akutklinik belegt 43 Betten auf zwei Stationen (Station 01 und Station 02) mit unterschiedlicher Schwerpunkt­gewichtung (Behandlung von Blut- und Leukämie­erkrankungen, Blut­stammzell­transplan­tationen und Behandlung von bösartigen Tumoren).

Jährlich werden ca. 1.600 – 1.800 Patienten stationär versorgt, im Bereich des Medizinischen Versorgungszentrums werden jährlich ca. 10 000 Patienten im ambulanten Umfeld behandelt.

Leistungen

AKTUELLES

Das Blutstammzelltransplantationszentrum des Klinikums Osnabrück arbeitet jetzt noch enger mit dem Uniklinikum Münster zusammen. Das Foto zeigt das die Chefärztin Dr. Corinna Petz mit den Medizinern PD Dr. Martin Kropff (r.) und dem Oberarzt Islam Hussein Mohamed vor der Transplantationseinheit des Klinikums.

Die Abteilung für Onkologie, Hämatologie und Blutstammzelltransplantation des Klinikums Osnabrück hat die Behandlung von Krebserkrankungen des Knochenmarks durch eine Kooperation mit dem Universitätsklinikum Münster weiter ausgebaut.

Einer der ersten Patienten des Klinikums, der von dieser Kooperation profitierte ist Norbert Kleene aus Hopsten. Bei dem 52-Jährigen wurde im Mai des letzten Jahres ein Multiples Myelom, eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks erstdiagnostiziert. Kleene war mit dem Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall zuerst in Ibbenbüren ins Krankenhaus gebracht und dann nach Rheine verlegt worden, dort kam die Ursache ans Licht. „Und das war dann ja auch ausgerechnet in der Corona-Zeit – aber wenigstens meine Frau durfte noch kommen.“ Das Ehepaar hat zwei Kinder – eine Tochter (23) und einen Sohn (20). Kleene hat sich zur Behandlung seiner Krebserkrankung an das Klinikum Osnabrück gewandt, dessen Onkologisches Zentrum ihm in Rheine empfohlen worden ist. Bei seinen zunehmenden Rücken- bzw. Hüftschmerzen, hatte er nicht an eine Krebserkrankung gedacht. Wie Frau Dr. Corinna Petz, Chefärztin der Abteilung am Klinikum, erklärt, sind solche Schmerzen bis hin zu fatalen Knochenbrüchen eines der typischen Symptome für die Erkrankung.

„Obwohl gerade in den letzten Jahren zahlreiche neue Arzneimittel zugelassen wurden und die Erkrankung meistens sogar ambulant therapiert werden kann, ist die Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender autologer Stammzelltransplantation für gewisse Patienten mit einem Multiplem Myelom nach wie vor eine wichtige Therapieoption. Zur Durchführung der Hochdosis-Chemotherapie ist die Gewinnung von Stammzellen unabdingbar, diese werden durch eine vorgeschaltete Chemotherapie mobilisiert und durch ein Blutwäscheverfahren herausgefiltert und gesammelt (apherisiert). Die gewonnenen Stammzellpräparate werden eingefroren (Kryokonservierung), aufbewahrt und zu einem späteren Zeitpunkt verabreicht (transplantiert).“ so Petz. Der Schritt der Apherese wurde nun erfolgreich an dem Universitätsklinikum Münster bei Norbert Kleene durchgeführt. „Ich war zweimal in Münster, da die erste Sammlung für die weitere Therapie nicht ausreichend war“, so Kleene. „Am ersten Tag war ich etwas schlapp, weil man die Vorbehandlung merkt – aber sonst ist das für mich wirklich super gelaufen. Vormittags hin, nachmittags wieder zurück – und in der Uniklinik war ein Büfett mit lauter leckeren Sachen aufgebaut.“

„Das Institut für Transfusionsmedizin und Zelltherapie am Universitätsklinikum Münster (UKM) unter der kommissarischen Leitung von Dr. med. Hartmut Hillmann ist eine der größten Einheiten für die Stammzellapherese in Deutschland. Sie ist speziell dafür eingerichtet und ausgestattet, die Apheresen auch bei externen Patienten durchzuführen. Es macht natürlich einen großen Unterschied, ob die Sammlungen in einem erfahrenen Institut mehrfach täglich durchgeführt werden oder nur 2-3mal pro Monat in einer Abteilung. Für uns war das Vorgehen, unsere Patienten hier am Haus selber zu apherisieren somit nicht mehr zeitgemäß. „Nach einer Erholungsphase erhält Herr Kleene jetzt im nächsten Schritt die Hochdosis-Chemotherapie. Da der Körper nach der Therapie die zerstörten Blutzellen nicht selber bilden kann, ist eine Infusion der zuvor gesammelten (gesunden) Stammzellen notwendig, diese werden wieder aufgetaut und ihm wie eine Infusion über die Vene zurückgegeben. Das ist die so genannte autologe Stammzelltransplantation.“ beschreibt Islam Hussein, zuständiger Oberarzt im Bereich der Hämatologie und Blutstammzelltransplantation der Abteilung von Frau Dr. Petz.

„Bis zur Ansiedlung der transplantierten Stammzellen werden unsere Patienten in besonders ausgestatteten Patientenzimmern in der Transplantationseinheit untergebracht. Die Wiederansiedlung setzt nach ca. 10-14 Tagen ein, der wichtige Neustart für die Blutproduktion! Ich freue mich sehr darüber, dass wir im Klinikum Osnabrück ein so versiertes und exzellentes Team aufgebaut haben. Neben der langjährigen Expertise im Bereich der Ärzteschaft und des Pflegepersonals, durch die enge Kooperation mit unseren Zuweisern aus und um Osnabrück sowie nicht zuletzt mit demUniversitätsklinikum Münster können wir unseren Patienten in der engen Verzahnung im ambulanten und stationären Bereich die bestmögliche Behandlung zukommen lassen.“ sagt Petz.

Kleene ist ein ganz zuversichtlicher Mensch. „Bei mir läuft schon alles, würde ich sagen“, sagt er. „Ich habe das Gefühl, dass meine Erkrankung gut im Griff ist. Und es geht mir ja auch soweit gut und ich habe keine Schmerzen. Hinzu kommt, dass bei mir zuhause alles klappt und ich mir um nichts Sorgen machen muss. Und nach Corona haben meine Frau und ich noch ganz viel vor“, lächelt er.

 

Hintergrund:

Das Multiple Myelom ist eine bösartige Knochenmarkerkrankung, welche zu der Gruppe der Lymphomerkrankungen gehört. Jährlich werden ungefähr 6.500 Neuerkrankungsfälle in Deutschland diagnostiziert. Die Vermehrung von malignen Plasmazellen führt zu einer Verdrängung der normalen Blutbildung im Knochenmark, es kommt zu einer Zerstörung des Knochens und Schädigung weiterer Organe, wie z.B.  der Niere. „Vor der eigentlichen Hochdosistherapie soll die Erkrankung soweit wie möglich zurückgedrängt werden: Nach einer Induktionstherapie folgt die Mobilisationschemotherapie, die Gewinnung von Stammzellen durch die Apherese und schließlich die Hochdosischemotherapie mit anschließender autologer Stammzelltransplantation erörtert Privatdozent Dr. Martin Kropff. Er ist ein ausgewiesener und überregional bekannter Myelomspezialist, der im Jahr 2017 von der Universitätsklinik Münster in das Klinikum Osnabrück wechselte und die Induktionstherapie ambulant bei Herrn Kleene durchgeführt hat. Die Hochdosischemotherapie mit folgender Stammzelltransplantation kann nur in ausgewiesenen, spezialisierten Zentren erfolgen, in Niedersachsen ist das Klinikum Osnabrück im Umkreis von 150km derzeit das einzige gelistete Zentrum von insgesamt 7 Zentren für Stammzelltransplantation (Quelle: Mindestmengen-Transparenzliste der AOK, 2021).

Onkologie News-Kategorie


 

 

 

 

 

 

Informationen

Aus- und Weiterbildung

Die Medizinische Klinik III, Abteilung für Onkologie, Hämatologie, Blutstammzelltransplantationszentrum ist paritätisch an der internistischen Weiterbildung im Rahmen eines Rotationsverfahrens beteiligt. 

Des Weiteren verfügt die Abteilung über die komplette Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Hämatologie und Onkologie.

Es besteht eine sehr enge Kooperation zwischen dem ambulanten und stationären onkologischen und hämatologischem Versorgungsbereich.

 

Wichtige Elemente unserer Aus- und Weiterbildung sind:

  • Tägliche klinische Konferenz
  • Tägliche radiologische Konferenz
  • Wöchentliche Interdisziplinäre Tumorkonferenzen (TBO)
  • Wöchentliche Senologische Tumorkonferenz
  • Wöchentlicher Journal Club (zertifizierte Fortbildung)
  • Zytologische Konferenz
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen und Fortbildungen
  • Seminar für Studenten im praktischen Jahr (Prüfungsvorbereitung)
  • Famulaturen für Studenten im klinischen Ausbildungsabschnitt

Bei Interesse an einer Mitarbeit in unserem Team oder beim Wunsch, unsere Arbeitsweise kennen zu lernen, bitten wir, die Bewerbung einzusenden an: martina.paschke@klinikum-os.de

 

Quicklinks
Kooperationen

Kollegialität & Konsultation

Die Medizinische Klinik III, Hämatologie und Onkologie, das Medizinische Versorgungszentrum sowie die Spezialambulanzen verstehen sich als Dienstleistungszentrum für unsere Patienten aber auch für niedergelassene Vertragsärzte der Region und Ärzte der regionalen Krankenhäuser.

Für kollegiale Konsultationen stehen wir gern zur Verfügung. Eine Kontaktaufnahme ist über das Chefarztsekretariat (Frau M. Paschke: Telefon 0541 405-6601 oder Telefax 0541 405-6699 oder E-Mail: martina.paschke@klinikum-os.de) möglich. Wir werden sie umgehend zurückrufen oder Ihnen den gewünschten Gesprächspartner vermitteln.

  • Alle konservativ und chirurgisch arbeitende Kliniken und Abteilungen des Klinikums Osnabrück
  • PATHOCOM- Institut für Pathologie am Klinikum Osnabrück
  • Zentrum für Strahlentherapie am Klinikum Osnabrück (Dr. med. Ostkamp)
  • Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie am Klinikum Osnabrück, ZW-O
  • Universitätsklinik Münster, Klinik Innere Medizin A (Prof. Dr.med. Lenz)
  • Knochenmark- und Blutstammzell-Transplantationszentrum der Medizinischen Universitätsklinik Münster

TEAM

Dr. med. Corinna Petz

Chefärztin

Ärztlicher Dienst
Dr. med. (UF) Safae Dirare

Funktionsoberärztin

Dr. med. Michaela Mühl

Oberärztin

Dr. med. Sabine Keck

Funktionsoberärztin Bereich Palliativmedizin

Dr. med. Christiane Sobieroy

Oberärztin

Islam Hussein Mohamed

Oberarzt

Assistenzärzte

Louisa-Marie Pokriefke

Assistenzärztin

Philip Schmidt

Assistenzarzt

Niko Schröder

Assistenzarzt

Ali Taher

Assistenzarzt

Pflegedienst
Rita Borgert

Pflegedienstleitung
Tel.Nr. 0541 405 4210

Maren Möllmann

Stellv. Stationsleitung

Matthias Keim

Stationsleitung
Tel.Nr. 0541 405 1017

Ulrike Löffelholz

Stellv. Stationsleitung

Psychologischer Dienst
Nicole Heckerodt

Psychologischer Dienst

Laura Pereira Lita

Psychologischer Dienst

Pascal Speicher

Psychologischer Dienst