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Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie

Aktivierend-therapeutische Pflege bezieht sich auf Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf sowie (Früh-) Rehabilitationsbedarf und geht über die Grund- und Behandlungspflege (Versorgungspflege) hinaus. Unter Beachtung der vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie aktueller gesundheitlicher Einschränkungen stehen insbesondere das (Wieder-) Erlangen und Erhalten von Alltagskompetenz im Mittelpunkt.

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Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie 

Ein höheres Lebensalter bedeutet eine Vielzahl an altersbedingten Funktionseinschränkungen und körperlichen Veränderungen. Dies hat Auswirkung auf die Stoffwechselprozesse, Einschränkung von Nieren- und Leberfunktion, Veränderung der Muskelmasse und Vieles mehr.

Die aktivierend-therapeutische Pflege greift dieses Wissen auf und geht über die Grund- und Behandlungspflege hinaus.

Unter Beachtung der vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten stehen das Erlangen und Erhalten von Alltagskompetenzen im Mittelpunkt.

Die größtmögliche Mobilität, Selbständigkeit und soziale Teilhabe soll wieder erreicht werden.

Dies wird gemeinsam mit dem Betroffenen im interdisziplinären geriatrischen Team und mit den Angehörigen (Beratung und Anleitung) erarbeitet, umgesetzt und evaluiert.

Die aktivierend-therapeutische Pflege greift ebenfalls die Expertenstandards in der Pflege (DNQP) auf.

Diese sind im Klinikum eingeführt und die Pflegefachkräfte arbeiten damit. Gerade in der Geriatrie sind die Sturzprophylaxe, Förderung der oralen Ernährung, Harnkontinenz, Dekubitusprophylaxe, Schmerzmanagement, Entlassungsmanagement und die Pflege chronischer Wunden ein stetiges Thema.

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Jeder Mensch ist einzigartig und in seiner Würde unantastbar.

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