09.08.2019, Sommerfest 2019

Auch in diesem Jahr feierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Klinik II ein gemeinsames Sommerfest. Nach einer kurzen Busfahrt, die am Klinikum Osnabrück startete, wartete auf die rund 60 Kolleginnen und Kollegen eine gemeinsame Führung auf dem historischen Gelände der Gedenkstätte Augusta-Schacht in Hasbergen. Im Rahmen einer geschichtlichen Führung durch die Außenanlagen und den Innenbereich wurden die schrecklichen Ereignisse des Arbeitslagers in Osnabrück während des Nationalsozialismus erläutert. Im Anschluss begann eine einstündige Wanderung durch die TerraVita zum Silbersee und Jägerberg in Hagen a.T.W. wo der Tag gastroenterologisch zünftig ausklang.

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04.08.2019, Erneuerung der endoskopischen Elektrochirurgie

Die Erneuerung und Erweiterung in der Endoskopie der Medizinischen Klinik II schreitet weiter voran. Mit einem neuen hochmodernen elektrochirurgischen Gerät werden interventionelle Eingriffe am Gastrointestinaltrakt noch präziser möglich. „Eine moderne Prozessortechnik ermöglicht verlässlichere und schonendere Gewebeeffekte als mit bisherigen Geräten. Insbesondere im Bereich der großflächigen Schleimhautentfernungen hilft uns die neue Technik noch präziser zu arbeiten und insbesondere bislang hintereinandergeschaltete Arbeitsschritte zu vereinigen“, freut sich PD Dr. Johannes Rey, Chefarzt der Klinik. So gelingt es wie im Bildbeispiel dargestellt frühe bösartige Veränderungen im Magen-Darm-Trakt endoskopisch minimalinvasiv zu entfernen.

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01.08.2019, Endoskopiemitarbeiterinnen feiern 30-jähriges Jubiläum

am 1.8.1989 begannen Frau Beate Knappe und Frau Carola Westermann ihre Tätigkeit in den Städtischen Kliniken Osnabrück am Remarque Ring. Über 30 Jahre haben die beiden Mitarbeiterinnen insbesondere die Entwicklung der Endoskopie begleitet und maßgeblich mitgeprägt. Vor diesem Hintergrund begrüßten die Kolleginnen und Kollegen der Medizinischen Klinik II, die Geschäftsführung, der Betriebsrat die beiden Jubilare am 1.8.2019 zu einem besonderen Arbeitstag mit einem kleinen Festakt in der Endoskopie. „In einem Gesundheitssystem in dem Fachkräftemangel kein Fremdwort ist und Personalfluktuationen zum Alltag gehören ist diese Treue mit besonderem Respekt und Dank hervorzuheben“, so Geschäftsführer Rudolf Küster und PD Dr. Johannes Rey in ihrer Laudatio.

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19.06.2019, „Gastroenterologie kompakt“: Vortragsveranstaltung im Botanischen Garten

Wissenstransfer zu aktuellen Themen aus der Gastroenterologie, Endoskopie und Hepatologie stand jetzt bei einer Vortragsveranstaltung der Medizinischen Klinik II des Klinikums Osnabrück im Helikoniensaal des Botanischen Gartens auf dem Programm. Bei der von PD Dr. Johannes Rey, dem Chefarzt der Medizinischen Klinik II, und seinem Stellvertreter Dr. Marc Nguyen-Tat organisierten Veranstaltung in der Reihe „Gastroenterologie kompakt“, die als Fortbildung für Ärzte zertifiziert war, wurden Vorträge geboten, in denen wichtige Fragen aus dem Teilgebiet der Inneren Medizin angesprochen wurden, das sich mit Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts beschäftigt. Neben Rey und Nguyen-Tat gehörten weitere Kollegen wie die Oberärzte Dr. Oliver Müssig und Dr. Mario van Verth, sowie Jens Rodeck als Weiterbildungsassistent von der Medizinischen Klinik II zu den Referenten. In den Vorträgen ging es unter anderem um neue Leitlinien für die Gastroenterologie und um die Frage, wie erhöhte Leberwerte richtig gedeutet werden können. Nach Einschätzung der Mediziner zeichnet sich in der Gastroenterologie zunehmend eine weitere Spezialisierung in Teilgebiete wie die Hepatologie (Leberheilkunde), die Pankreatikologie (Bauchspeicheldrüsenerkrankungen) und die gastrointestinale Onkologie (Tumore im Bauch) und Infektiologie ab. In den Vorträgen sei praxisbezogen über solche Themen gesprochen worden, die gerade an der Schnittstelle von ambulanter und stationärer Versorgung wichtig seien.

PD Dr. Johannes Rey (l.), Chefarzt der Medizinischen Klinik II, und der Leitende Oberarzt Dr. Marc Nguyen-Tat (r.) organisieren die Vortragsreihe „Gastroenterologie kompakt“.

PD Dr. Johannes Rey (l.), Chefarzt der Medizinischen Klinik II, und der Leitende Oberarzt Dr. Marc Nguyen-Tat (r.) organisieren die Vortragsreihe „Gastroenterologie kompakt“.

11.05.2019, Medizinische Klinik II begrüßt neuen Oberarzt

Mit Dr. Mario van Verth begrüßt die Medizinische Klinik II zum 01.05.2019 einen neuen Oberarzt und verstärkt ihr ärztliches Team. Der 36-jährige Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie war zuletzt im Universitätsklinikum Münster tätig. Zu den Schwerpunkten seiner bisherigen Tätigkeit gehören neben der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) auch die endoskopische Diagnostik und Therapie. Darüber hinaus verfügt er über diverse Fort- und Weiterbildungen im Bereich der Gastroenterologie. „Mit Dr. van Verth konnten wir einen Kollegen gewinnen, der unsere Expertise insbesondere in der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen erweitert“, freuen sich die Dr. Marc Ngyuen-Tat (Leitender Oberarzt) und Priv.-Doz. Dr. Johannes Rey (Chefarzt) bei der Begrüßung mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

29.04.2019, Neue Funktionsdiagnostik eingeführt

Im Zuge der Erneuerung unserer endoskopischen Abteilung hat die Medizinische Klinik II nun eine neue hochmoderne Funktionsdiagnostik eingeführt. Mit einer High-Resolution-Manometrie und pH-Metrie erweitert und erneuert das Klinikum Osnabrück sein Angebot in der gastroenterologischen Funktionsdiagnostik. Die High-Resolution-Ösophagus-Manometrie (HRM) dient der Diagnostik von Schluckstörungen und ist Bestandteil der Untersuchungen bei Sodbrennen. Dabei werden über eine hochempfindliche in die Speiseröhre eingebrachte Sonde das Bewegungsverhalten der Speiseröhrenmuskulatur während des Schluckaktes gemessen und graphisch dargestellt. Dies ermöglicht eine differenziertere Interpretation im Vergleich zur konventionellen Manometrie. „Diese hochauflösende Sonde hilft uns, die Schluckbeschwerden der Patienten noch besser ein zu ordnen und gezieltere medikamentöse, endoskopische oder operative Therapieangebote bei der Behandlung machen zu können“, erläutert Priv.-Doz. Dr. Johannes Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II das neue Angebot in der Endoskopie.

Gelungener Start von GASTROenterologie trifft … !

Einen Raum schaffen um sich zu treffen und ins Gespräch zu kommen, das war das Ziel der neuen Veranstaltungsreihe der Medizinischen Klinik II und des Fördervereins im Klinikum Osnabrück, die am 28.03.2019 erstmals im Helikoniensaal des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück stattfand.

Im Zentrum des ersten Treffens standen die Themen Wein und Krimi. Hierzu präsentierte der rheinhessische Winzer Dr. Andreas Wagner ausgewählte Weine und las Auszüge aus seinen Kriminalromanen. Neben dem klassischen Riesling wurden auch besondere Weine wie der Spätburgunder Blanc de noir oder ein Sauvingon blanc verköstigt. Hierzu gab es jeweils ausführliche önologische Erläuterungen umrahmt von klassischer rheinhessischer Küche. Dr. Marc Nguyen-tat, leitender Oberarzt der Medizinischen Kliniken II im Klinikum Osnabrück und Leiter des Schwerpunktes Hepatologie referierte den rund 90 begeisterten Teilnehmern zu den Risiken und Folgen eines unkontrollierten Alkoholgenusses. Bei Wein und Winzerküche klang der Abend bei intensiven geselligen Gesprächen im botanischen Garten aus. „Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldung zu unserer Idee – unser Ziel war es ins Gespräch über Medizinisches und Kulinarisches zu kommen“, so die Organisatoren Privatdozent Dr. Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, sowie Herr Acker und Herr Dr. Eick vom Förderverein des Klinikum Osnabrück.

Gastroenterologie trifft (v.l.): Krimiautor und Winzer Dr. Andreas Wagner, Dr. Christian Eick vom Förderverein des Klinikums Osnabrück, PD Dr. Johannes Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Thomas Acker vom Förderverein des Klinikums Osnabrück und Dr. Marc Nguyen-tat, Oberarzt der Medizinischen Klinik II.
Gastroenterologie trifft (v.l.): Krimiautor und Winzer Dr. Andreas Wagner, Dr. Christian Eick vom Förderverein des Klinikums Osnabrück, PD Dr. Johannes Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Thomas Acker vom Förderverein des Klinikums Osnabrück und Dr. Marc Nguyen-tat, Oberarzt der Medizinischen Klinik II.

18.03.2019, Leitender Oberarzt erhält Hotz Stipendium

Zum Jahresstart 2019 hat der leitende Oberarzt der Medizinischen Klinik II, Dr. med. Marc Nguyen-tat von der Arbeitsgemeinschaft der leitenden Gastroenterologen (ALGK) in Deutschland ein Hotz Stipendium verliehen bekommen. Die Stipendien werden von der ALGK jährlich an engagierte Mitarbeiter zur Hospitation in einer Klinik vergeben, die Mitglied in der ALGK ist. Auf der Basis einer intensiven Zusammenarbeit fördert die ALGK die Volksgesundheit auf dem Gebiet der Erkrankungen der Verdauungsorgane und der Leber. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist unteranderem eine Intensivierung der Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung für ärztliches Personal. Dabei stehen die persönliche Weiterentwicklung und der interkollegiale Wissenstransfer im Mittelpunkt der Stipendien. „Ich beglückwünsche Dr. Nguyen-tat für dieses Stipendium und bin überzeugt, dass wir unsere Expertise in der sonographischen und endoskopischen Diagnostik und Therapie im Klinikum Osnabrück damit weiter verbessern werden“, freut sich Privatdozent Dr. Johannes Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II über die Auszeichnung.

17.02.2019, Endoskopische Nekrosektomie bei Bauchspeicheldrüsenentzündung

Mit einem neuartigen Metallstent erfolgte im Klinikum Osnabrück erstmals eine endoskopische Nekrosektomie. Bei einem Patienten mit schwerer nekrotisierender Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung mit örtlichem Gewebstod) erfolgte zunächst die Anlage des Stents durch die Magenwand in das Retroperitoneum (Raum hinter dem Bauchraum). Hiermit gelingt anders als mit bisherigen Therapiemaßnahmen ein minimal-invasiver Zugang über eine natürliche Köperöffnung. Mit einem dünnen Endoskop werden dann abgestorbenes und infiziertes Gewebe meist in mehrfachen Prozeduren entfernt.

Abgestorbene Gewebsfragmente werden durch den Stent entfernt.

Abgestorbene Gewebsfragmente werden durch den Stent entfernt.

07.01.2019, Neue Durchleuchtungsanlage in Betrieb genommen

Zum Jahresstart 2019 ist in der Endoskopie des Klinikum Osnabrück die neue Durchleuchtungsanlage in Betrieb genommen worden. „Wir freuen uns und danken allen Beteiligten, dass die Erneuerung während des laufenden Betriebes so reibungslos und zügig umgesetzt werden konnte“, so der Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Priv.-Doz. Dr. Johannes Rey.  Mit der nun verfügbaren Anlage gelingt es komplexe endoskopische Eingriffe an Leber, Gallenwegen und Bauchspeicheldrüse noch präziser durch zu führen. Auch andere für die Magen- und Darmheilkunde wichtige diagnostische Eingriffe können mit Hilfe der neuen Anlage angeboten werden.

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26.11.2018, Erneuerung nach 25 Jahren

Nach über 25 Jahren im Einsatz hat in diesen Tagen die bauliche und technische Erneuerung der Endoskopieabteilung im Klinikum Osnabrück mit der Sanierung des Durchleuchtungsraumes begonnen. Die bisherige Durchleuchtungsanlage war seit dem Neubau des Klinikum Osnabrück am Finkenhügel in Betrieb und inzwischen in die Jahre gekommen. Mit dieser Erneuerung erfolgt ein weiterer Schritt einer innovativen Modernisierung der Abteilung, die seit einigen Monaten bereits eine Vielzahl neuer endoskopischer Verfahren eingeführt hat. „Die Investition in eine neue hochmoderne Durchleuchtungsanlage ermöglicht es uns in Zukunft noch präzisere Eingriffe insbesondere an den Gallenwegen und der Bauchspeicheldrüse durch zu führen“, freut sich Privatdozent Dr. med. Johannes Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II über den Beginn der Baumaßnahme. Pünktlich zum neuen Jahr 2019 wird die Anlage in einem rundum erneuerten Eingriffsraum in Betrieb genommen.

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19.10.2018, Einsatz eines neuen Metallstents zur inneren Ableitung von Abszessen

Die Bauchspeicheldrüse ist ein sensibles Organ das wichtige Funktionen für die Regulierungen des Blutzuckers und für die Verdauung übernimmt. Gallensteinleiden oder übermäßiger Alkoholgenuss können zu akuten oder chronischen Entzündungen der Bauchspeicheldrüse mit teils schweren Komplikationen wie Infektionen und Eiteransammlungen (Abszess) im Bauchraum führen.

Im Klinikum Osnabrück gelang es nun mit einem neuartigen Stent eine solche Eiteransammlung in den Magen ab zu leiten. Das Ärzteteam der II. Medizinischen Klinik verwendete dafür einen vollständig beschichteten Metallstent mit einem gegenüber herkömmlichen Verfahren aus Plastik weiteren Innendurchmesser, der mittels innerem Ultraschall (Endosonographie) in den Abszess eingebracht wird. Die Ableitung über den natürlichen inneren Weg kann dabei aufwendige und risikoreiche Operationen mit zusätzlichem Infektionsrisiko vermeiden. Nach Abklingen der Entzündung wird der Stent nach einigen Wochen wieder entfernt.

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13.09.2018, Endoskopie kann bei Schluckstörungen helfen

Schluckstörungen können viele Ursachen haben. Eine endoskopische Spiegelung (Magenspiegelung) zeigt in manchen Fällen eine Aussackung der oberen Speiseröhre im Bereich des Halses (Zenkerdivertikel).

Unsere modernen Verfahren ermöglichen heutzutage statt einer Operation auch eine effektive endoskopische Therapie, bei der eine Spaltung der Aussackung zu einer Verbesserung des Schluckaktes führen kann.

Im Klinikum Osnabrück wird dieses minimal-invasive Verfahren angeboten. Erstmals wurde nun eine besonders große Aussackung erfolgreich behandelt.

Endoskopische Spaltung eines Zenkerdivertikels Endoskopische Spaltung eines Zenkerdivertikels

11.09.2018, Gallengangspiegelung mit Zertrümmerung eines Gallensteins

Erstmals wurde im Klinikum Osnabrück ein im Gallengang eingeklemmter Gallenstein mittels elektrohydraulischer Zertrümmerung (EHL) behandelt.

Mit einem winzigen Endoskop, welches im Rahmen einer Spiegelung im Dünndarm in die Gallenwege eingeführt wird, konnte der Stein dargestellt und mit einer speziellen Sonde direkt zertrümmert werden.

In Fällen in den früher eine Operation drohte, kann heute der Fortschritt der Technik mit diesem minimalinvasiven Verfahren helfen die Operation zu vermeiden.

Eingeklemmter Gallenstein im Gallengang

Zertrümmerung

10.08.2018, Erste Vollwandresektion im Dickdarm.

Erstmals wurde nun im Klinikum Osnabrück eine endoskopische Vollwandresektion (FTRD) erfolgreich durchgeführt. Dieses neuartige endoskopische Verfahren ermöglicht ohne Operation im Rahmen einer Dickdarmspiegelung potentiell bösartige Veränderungen im Dickdarm zu entfernen. Dabei wird in einem Untersuchungsgang ein Teil der gesamten Darmwand herausgeschnitten und gleichzeitig mit einem besonderen Clip verschlossen.

vollwand_resektionDer Clip verschließt die Dickdarmwand. Die Krebsvorstufe ist bereits entfernt.

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