Gelungener Start von GASTROenterologie trifft … !

Einen Raum schaffen um sich zu treffen und ins Gespräch zu kommen, das war das Ziel der neuen Veranstaltungsreihe der Medizinischen Klinik II und des Fördervereins im Klinikum Osnabrück, die am 28.03.2019 erstmals im Helikoniensaal des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück stattfand.

Im Zentrum des ersten Treffens standen die Themen Wein und Krimi. Hierzu präsentierte der rheinhessische Winzer Dr. Andreas Wagner ausgewählte Weine und las Auszüge aus seinen Kriminalromanen. Neben dem klassischen Riesling wurden auch besondere Weine wie der Spätburgunder Blanc de noir oder ein Sauvingon blanc verköstigt. Hierzu gab es jeweils ausführliche önologische Erläuterungen umrahmt von klassischer rheinhessischer Küche. Dr. Marc Nguyen-tat, leitender Oberarzt der Medizinischen Kliniken II im Klinikum Osnabrück und Leiter des Schwerpunktes Hepatologie referierte den rund 90 begeisterten Teilnehmern zu den Risiken und Folgen eines unkontrollierten Alkoholgenusses. Bei Wein und Winzerküche klang der Abend bei intensiven geselligen Gesprächen im botanischen Garten aus. „Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldung zu unserer Idee – unser Ziel war es ins Gespräch über Medizinisches und Kulinarisches zu kommen“, so die Organisatoren Privatdozent Dr. Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, sowie Herr Acker und Herr Dr. Eick vom Förderverein des Klinikum Osnabrück.

Gastroenterologie trifft (v.l.): Krimiautor und Winzer Dr. Andreas Wagner, Dr. Christian Eick vom Förderverein des Klinikums Osnabrück, PD Dr. Johannes Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Thomas Acker vom Förderverein des Klinikums Osnabrück und Dr. Marc Nguyen-tat, Oberarzt der Medizinischen Klinik II.
Gastroenterologie trifft (v.l.): Krimiautor und Winzer Dr. Andreas Wagner, Dr. Christian Eick vom Förderverein des Klinikums Osnabrück, PD Dr. Johannes Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Thomas Acker vom Förderverein des Klinikums Osnabrück und Dr. Marc Nguyen-tat, Oberarzt der Medizinischen Klinik II.

18.03.2019, Leitender Oberarzt erhält Hotz Stipendium

Zum Jahresstart 2019 hat der leitende Oberarzt der Medizinischen Klinik II, Dr. med. Marc Nguyen-tat von der Arbeitsgemeinschaft der leitenden Gastroenterologen (ALGK) in Deutschland ein Hotz Stipendium verliehen bekommen. Die Stipendien werden von der ALGK jährlich an engagierte Mitarbeiter zur Hospitation in einer Klinik vergeben, die Mitglied in der ALGK ist. Auf der Basis einer intensiven Zusammenarbeit fördert die ALGK die Volksgesundheit auf dem Gebiet der Erkrankungen der Verdauungsorgane und der Leber. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist unteranderem eine Intensivierung der Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung für ärztliches Personal. Dabei stehen die persönliche Weiterentwicklung und der interkollegiale Wissenstransfer im Mittelpunkt der Stipendien. „Ich beglückwünsche Dr. Nguyen-tat für dieses Stipendium und bin überzeugt, dass wir unsere Expertise in der sonographischen und endoskopischen Diagnostik und Therapie im Klinikum Osnabrück damit weiter verbessern werden“, freut sich Privatdozent Dr. Johannes Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II über die Auszeichnung.

17.02.2019, Endoskopische Nekrosektomie bei Bauchspeicheldrüsenentzündung

Mit einem neuartigen Metallstent erfolgte im Klinikum Osnabrück erstmals eine endoskopische Nekrosektomie. Bei einem Patienten mit schwerer nekrotisierender Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung mit örtlichem Gewebstod) erfolgte zunächst die Anlage des Stents durch die Magenwand in das Retroperitoneum (Raum hinter dem Bauchraum). Hiermit gelingt anders als mit bisherigen Therapiemaßnahmen ein minimal-invasiver Zugang über eine natürliche Köperöffnung. Mit einem dünnen Endoskop werden dann abgestorbenes und infiziertes Gewebe meist in mehrfachen Prozeduren entfernt.

Abgestorbene Gewebsfragmente werden durch den Stent entfernt.

Abgestorbene Gewebsfragmente werden durch den Stent entfernt.

07.01.2019, Neue Durchleuchtungsanlage in Betrieb genommen

Zum Jahresstart 2019 ist in der Endoskopie des Klinikum Osnabrück die neue Durchleuchtungsanlage in Betrieb genommen worden. „Wir freuen uns und danken allen Beteiligten, dass die Erneuerung während des laufenden Betriebes so reibungslos und zügig umgesetzt werden konnte“, so der Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Priv.-Doz. Dr. Johannes Rey.  Mit der nun verfügbaren Anlage gelingt es komplexe endoskopische Eingriffe an Leber, Gallenwegen und Bauchspeicheldrüse noch präziser durch zu führen. Auch andere für die Magen- und Darmheilkunde wichtige diagnostische Eingriffe können mit Hilfe der neuen Anlage angeboten werden.

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26.11.2018, Erneuerung nach 25 Jahren

Nach über 25 Jahren im Einsatz hat in diesen Tagen die bauliche und technische Erneuerung der Endoskopieabteilung im Klinikum Osnabrück mit der Sanierung des Durchleuchtungsraumes begonnen. Die bisherige Durchleuchtungsanlage war seit dem Neubau des Klinikum Osnabrück am Finkenhügel in Betrieb und inzwischen in die Jahre gekommen. Mit dieser Erneuerung erfolgt ein weiterer Schritt einer innovativen Modernisierung der Abteilung, die seit einigen Monaten bereits eine Vielzahl neuer endoskopischer Verfahren eingeführt hat. „Die Investition in eine neue hochmoderne Durchleuchtungsanlage ermöglicht es uns in Zukunft noch präzisere Eingriffe insbesondere an den Gallenwegen und der Bauchspeicheldrüse durch zu führen“, freut sich Privatdozent Dr. med. Johannes Rey, Chefarzt der Medizinischen Klinik II über den Beginn der Baumaßnahme. Pünktlich zum neuen Jahr 2019 wird die Anlage in einem rundum erneuerten Eingriffsraum in Betrieb genommen.

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19.10.2018, Einsatz eines neuen Metallstents zur inneren Ableitung von Abszessen

Die Bauchspeicheldrüse ist ein sensibles Organ das wichtige Funktionen für die Regulierungen des Blutzuckers und für die Verdauung übernimmt. Gallensteinleiden oder übermäßiger Alkoholgenuss können zu akuten oder chronischen Entzündungen der Bauchspeicheldrüse mit teils schweren Komplikationen wie Infektionen und Eiteransammlungen (Abszess) im Bauchraum führen.

Im Klinikum Osnabrück gelang es nun mit einem neuartigen Stent eine solche Eiteransammlung in den Magen ab zu leiten. Das Ärzteteam der II. Medizinischen Klinik verwendete dafür einen vollständig beschichteten Metallstent mit einem gegenüber herkömmlichen Verfahren aus Plastik weiteren Innendurchmesser, der mittels innerem Ultraschall (Endosonographie) in den Abszess eingebracht wird. Die Ableitung über den natürlichen inneren Weg kann dabei aufwendige und risikoreiche Operationen mit zusätzlichem Infektionsrisiko vermeiden. Nach Abklingen der Entzündung wird der Stent nach einigen Wochen wieder entfernt.

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13.09.2018, Endoskopie kann bei Schluckstörungen helfen

Schluckstörungen können viele Ursachen haben. Eine endoskopische Spiegelung (Magenspiegelung) zeigt in manchen Fällen eine Aussackung der oberen Speiseröhre im Bereich des Halses (Zenkerdivertikel).

Unsere modernen Verfahren ermöglichen heutzutage statt einer Operation auch eine effektive endoskopische Therapie, bei der eine Spaltung der Aussackung zu einer Verbesserung des Schluckaktes führen kann.

Im Klinikum Osnabrück wird dieses minimal-invasive Verfahren angeboten. Erstmals wurde nun eine besonders große Aussackung erfolgreich behandelt.

Endoskopische Spaltung eines Zenkerdivertikels Endoskopische Spaltung eines Zenkerdivertikels

11.09.2018, Gallengangspiegelung mit Zertrümmerung eines Gallensteins

Erstmals wurde im Klinikum Osnabrück ein im Gallengang eingeklemmter Gallenstein mittels elektrohydraulischer Zertrümmerung (EHL) behandelt.

Mit einem winzigen Endoskop, welches im Rahmen einer Spiegelung im Dünndarm in die Gallenwege eingeführt wird, konnte der Stein dargestellt und mit einer speziellen Sonde direkt zertrümmert werden.

In Fällen in den früher eine Operation drohte, kann heute der Fortschritt der Technik mit diesem minimalinvasiven Verfahren helfen die Operation zu vermeiden.

Eingeklemmter Gallenstein im Gallengang

Zertrümmerung

10.08.2018, Erste Vollwandresektion im Dickdarm.

Erstmals wurde nun im Klinikum Osnabrück eine endoskopische Vollwandresektion (FTRD) erfolgreich durchgeführt. Dieses neuartige endoskopische Verfahren ermöglicht ohne Operation im Rahmen einer Dickdarmspiegelung potentiell bösartige Veränderungen im Dickdarm zu entfernen. Dabei wird in einem Untersuchungsgang ein Teil der gesamten Darmwand herausgeschnitten und gleichzeitig mit einem besonderen Clip verschlossen.

vollwand_resektionDer Clip verschließt die Dickdarmwand. Die Krebsvorstufe ist bereits entfernt.

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