Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Früh- und Neugeborenen-Intensivstation

Früh- und Neugeborenenintensivstation des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück am Klinikum Osnabrück

Leitung
Prof. Dr. med. Norbert Albers

Oberarzt
Dr. med. Jürgen Nawracala (Neonatologe)

Funktionsoberarzt
Dr. med. Wolfgang Homann (Neonatologe)

Prof. Dr. N. Albers, Dr. J. Nawracala, Priv. Doz. Dr. Dr. Y. Garnier

Prof. Dr. N. Albers, Dr. J. Nawracala, Priv. Doz. Dr. Dr. Y. Garnier

Alle Kinder, die eine intensivmedizinische Behandlung nach der Geburt benötigen, werden auf der Früh und Neugeborenenintensivstation durch ein Team von pädiatrischen Fachärzten und Intensivkinderkrankenpflegerinnen des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück betreut.

Die Früh- und Neugeborenenintensivstation ist eine ausgelagerte Station des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück. Sie ist räumlich in unmittelbarer Nähe des Kreißsaales am Klinikum Osnabrück. So ist jederzeit gewährleistet, dass eine rasche und optimale Versorgung der Kinder durch pädiatrische Spezialisten in der Neu- und Frühgeborenenintensivmedizin gegeben ist. Die Station erfüllt die Anforderungen einer modernen neonatalen Intensivmedizin im Sinne eines Perinatalzentrums Level I.

Nach Möglichkeit nehmen die Pädiater und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen bereits vor der Geburt eines Frühgeborenen mit Ihnen Kontakt auf und zeigen Ihnen die Station. Bei der Geburt ist ein Team der Früh- und Neugeborenenintensivstation anwesend und versorgt bei Bedarf die Säuglinge unmittelbar im Kreißsaal.

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So bald es der Zustand des Kindes zulässt, werden die Eltern mit in die Pflege ihrer Kinder einbezogen. Es ist erwiesen, dass schon sehr unreife Frühgeborene, wenn auch erst in sehr elementarer Weise, ihre Umwelt „erspüren“. Es ist erkennbar und für die Eltern beglückend zu erleben, dass sie ihre Nähe wahrnehmen, ihr Streicheln, ihre Köperwärme, ihren Körperduft, ihre Stimme. Deswegen ermuntern wir die Eltern, mit ihren Kindern zu sprechen, ihnen vertraute Stimmen, Geräusche oder Gerüche z.B. durch ein vorher am Körper getragenes Kuscheltuchnahe zu bringen.

Besonderen Wert legen wir in diesem Zusammenhang auf das „Känguruhen”, bei dem ein intensiver Körperkontakt zwischen Eltern und Kind erfolgt. Beim “Känguuhen” wird das Kind, nur mit einer Windel bekleidet, auf die nackte Brust von Vater oder Mutter gelegt und mit einem Fell oder einer Decke zugedeckt. Körperwärme, elterlicher Herzschlag, Atembewegungen, Körpergeruch und Stimme nimmt das Kind als „unverwechselbar meine Eltern“ wahr.

Wir wissen, dass die psychischen Belastungen für die Eltern mit einem Frühgeborenen oder kritisch kranken Neugeborenen sehr groß sind. Deswegen bieten wir Kontakte mit einer in der Problematik erfahrenen Psychologein an.

Weitere Informationen zum Thema: Zu jung zum Leben? (Artikel aus “DIE ZEIT” 36/2008)

Veröffentlichung der Daten zur Ergebnisqualität des Perinatalzentrum Level 1 gem. Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene/QFR-RL des Gemeinsamen Bundesausschusses

Erklärung zur Veröffentlichung der Ergebnisdaten

Im Rahmen der Qualitätssicherung in der Versorgung von Früh- und Reifgeborenen, sind Perinatalzentren der Versorgungsstufen 1 und 2 (Level 1 und Level 2) verpflichtet, die Daten ihrer Ergebnisqualität in der Versorgung von Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1500g entsprechend der Vereinbarung des G-BA zu veröffentlichen.

Diese Maßnahme hat zum Ziel, dass werdenden Eltern bzw. Schwangeren im Vorfeld eines Krankenhausaufenthaltes Informationen und Entscheidungshilfen zugänglich gemacht werden. Ziel ist es weiterhin, hiermit eine Orientierungshilfe für Fachärzte bei der Einweisung und Weiterbetreuung von Schwangeren Frauen zu schaffen. Letzten Endes soll auch den Perinatalzentren eine Möglichkeit gegeben werden, ihre Leistung risikoadjustiert und in einer vergleichbaren Form darzustellen.

 

Zu den Daten der Ergebnisqualität des Perinatalzentrums Level 1 (Kooperation von Klinikum Osnabrück GmbH und Christlichem Kinderhospital Osnabrück)

 

 

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