Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Intensivmedizin (anästhesiologisch)

Die Aufgabe der operativen Intensivmedizin besteht darin, schwerkranke Patienten vor und nach Operationen zu betreuen. Das Ziel unserer Intensivmedizin ist, dass der von uns therapierte Patient nach seinem Krankenhaus- und Rehabilitationsaufendhalt in der Lage ist, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Wir sind uns bewusst, dass der Intensivaufenthalt auch für die Angehörigen eine enorme emotionale Belastung darstellt. Daher informieren und besprechen wir unsere therapeutischen Maßnahmen gerne jederzeit mit den nächsten Angehörigen oder den Betreuern des Patienten. Der Besuch des Patienten sollte sich auf diesen Personenkreis beschränken.

Alle Patienten auf unserer Intensivstation werden so behandelt, dass sie so wenig wie möglich unter Schmerzen und Stress leiden. Dies erfolgt auch in enger Kooperation mit dem Schmerzzentrum unserer Klinik.

Zum Wohl des Patienten wird die Therapie auf unserer Intensivstation immer eng mit den operativen Fachabteilungen abgestimmt.

Die moderne Intensivmedizin ermöglicht es, mit verschiedenen Verfahren die Funktion der meisten Organe des Körpers zu unterstützen oder zu ersetzen. Da der Einsatz dieser Verfahren auch weitere Risiken birgt, ist es unser Ziel den Patienten so zu therapieren, dass der Körper diese Funktionen so früh wie möglich wieder selber übernehmen kann. Beispielhaft soll hier aufgeführt werden, dass wir versuchen, den Patienten schnellst möglich aus der Narkose erwachen zu lassen, damit er wieder selbstständig Atmen kann. Wir vermeiden – soweit möglich – die Ernährung über die Vene und versorgen unsere Patienten frühzeitig mit Nahrung über den Magen-Darmtrakt. Ein hochmotiviertes Team aus Pflegekräften und Physiotherapeuten kümmert sich darum, dass die Patienten möglichst schnell mobilisiert werden. Diese und noch viele andere Maßnahmen dienen dazu, den Heilungsverlauf des Patienten zu beschleunigen und Infektionen zu vermeiden.

Infektionen stellen die Medizin heutzutage vor große Probleme. Insbesondere Keime, die gegen die meisten Antibiotika resistent sind, bereiten große Schwierigkeiten. Die wichtigste Maßnahme zur Bekämpfung solcher Erkrankungen ist die Vermeidung der Infektion durch konsequente Hygienemaßnahmen. Unsere Intensivstation arbeitet eng mit den Fachkräften für Hygiene und den Hygieneärzten zusammen und erzielt in den regelmäßig durchgeführten Kontrollen sehr gute Ergebnisse. Patienten mit resistenten Keimen gegen mehrere Antibiotika werden konsequent isoliert und die antimikrobielle Therapie wird so gezielt eingesetzt, dass bei maximaler Effektivität möglichst wenig mehrfachresistente Keime entstehen können.

Wenn Sie weitere Fragen zu unserer Intensivstation und der Intensivtherapie haben, wenden Sie sich bitte an das Sekretariat von Priv.-Doz. Dr. Peter Teschendorf. Dort wird Ihnen gern ein adäquater Ansprechpartner vermittelt.

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