Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie

Neues aus der Klinik

Bei operativ nicht behandelbaren Tochtergeschwülsten in der Leber (Metastasen) bieten wir die Möglichkeit, diese mit einem speziellen Gerät (Radionics) zu zerstören (Thermoablation).

Die Behandlungsdauer der proktologischen Patienten konnte durch die Versorgung des Hämorrhoidalleidens mit der fortentwickelten Methode nach Longo (Staplerhämorrhoidektomie, siehe oben) weiter reduziert werden. Bei entsprechend gewährleisteter Versorgung ist eine quasi ambulante Behandlung möglich.

Um die Patientenversorgung besser zu organisieren und teure Doppeluntersuchungen zu vermeiden, haben wir für nahezu sämtliche unserer operativen Eingriffe definitive Standards (sog. Leitlinien) in das Internet gestellt. Dort können sich insbesondere die zuweisenden niedergelassenen Ärzte und auch Patienten über notwendige Untersuchungen vor planbaren Operationen informieren. Dadurch kann die Vorbereitungszeit für eine Operation weiter verringert werden. Das bedeutet für den Patienten eine kürzere Verweildauer, für die Hausärzte eine engere Einbindung und für alle eine Einsparungshilfe.

Seit April 2004 haben wir eine interdisziplinäre Station, wo wir eine intensive Kooperation mit der Magen/Darm-heilkundlichen Abteilung der Inneren Medizin (Gastroenterologie, Medizinische Klinik II) pflegen. Dort haben wir die Möglichkeit, Patienten mit unklaren, noch weiter abklärungspflichtigen Bauchschmerzen gemeinsam zu behandeln und nach entsprechender Diagnostik einer der beiden genannten Fachabteilungen zuzuordnen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht deutlich schnellere Abläufe, erhöht die Zufriedenheit auf Patientenseite und hilft auch, die Ressourcen des Gesundheitssystems zu schonen.

Seit September 2004 bieten wir Patienten, die einer planbaren Operation am Dickdarm entgegen sehen, die Möglichkeit eines neuen Behandlungskonzeptes. Dieses sog. „Fast Track-Konzept“ ermöglicht, den Patienten eine deutlich raschere Erholung nach der Operation, mildert die sonst übliche postoperative Schwäche und Müdigkeit und hilft, die operationsbedingte Komplikationsrate weiter deutlich abzusenken. Weitere Detaillinformationen zu diesem Konzept erhalten Sie vor der Operation.

Seit 2007 haben wir zusammen mit der Medizinischen Klinik II und der Onkologie das “Integrative Darmzentrum Osnabrück” mit externem Benchmarking gegründet und aufgebaut. Seit 2008 sind wir als Referenzzentrum für chirurgische Koloproktologie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zertifiziert.

Durch langfristige Qualitätssicherungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem großen Operationsvolumina in der Gefäßchirurgie wurden wir im August 2004 als anerkanntes Gefäßzentrum zertifiziert.

Zurzeit erfolgt des Weiteren die Zertifizierung als Zentrum für Minimal Invasive Chirurgie. Dabei wird uns ab Anfang 2009 ein hochmoderner integrativer Operationssaal speziell für minimal invasive Operationen zur Verfügung stehen, welcher interdisziplinär mit der Gynäkologischen und Urologischen Abteilung genutzt wird

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