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Leistungen

Neben der Versorgung von Patienten mit Schädel-Hirn-Verletzungen ist ein Tätigkeitsschwerpunkt der Neurochirurgie die Notfallbehandlung von Patienten mit lebensbedrohlichen Schlaganfällen und Hirnblutungen. Sei es durch die operative Ausräumung von Hirnmassenblutungen, die Notfall-Drainage der durch Blut aufgestauten Hirnkammern, sei es durch  großflächige entlastende Schädelöffnungen über dem Groß- oder Kleinhirn bei massiver Hirnschwellung nach Schlaganfall oder sei es durch eine mikrochirurgische Behandlung von Hirngefäß-Aneurysmen, die zusammen mit der Ausräumung raumfordernder Blutungen zur Verhinderung einer lebensbedrohlichen Zweitblutung durch Clipverschluss operativ ausgeschaltet werden müssen. – Für alle diese Fälle steht der Neurochirurg Tag und Nacht in sofortiger Operationsbereitschaft.

„Die hierzu erforderlichen Einsatzkräfte und Fachdisziplinen sind in ausreichender Zahl, Qualifizierung und sofortiger Verfügbarkeit nur in einem Klinikum der Maximalversorgung  vorhanden“  – wie Prof. Albert, der Gründer der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Osnabrück, unterstreicht.

Die überregionale Bedeutung der Akut-Neuromedizin am Klinikum Finkenhügel führt neben der Zuweisung vieler Schlaganfallpatienten auch immer häufiger zur Aufnahme von Patienten mit Hirntumoren und anderen akuten Hirnerkrankungen, die wegen einer bedrohlichen Druckentwicklung im Schädelinnenraum oder wegen der Gefährdung wichtiger Hirnfunktionen einer dringlichen Operation durch den Neurochirurgen bedürfen.

Die wachsende Leistungsfähigkeit des Klinikums als Krankenhaus der Maximalversorgung, mit seinem neuromedizinischen und neurotraumatologischen Schwerpunkt, findet auch darin ihren Ausdruck, dass die Zahl der notfallmäßigen und dringlichen neurochirurgischen Operationen zwischen 2014 und 2016 um 60% zugenommen hat.

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