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1811 wurde das Klinikum als Stadtkrankenhaus eröffnet.

Heute wird hier die höchste Versorgungsstufe in Medizin, Pflege und Therapie angeboten. Als erstes akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität schult das Klinikum seit 1971 den medizinischen Nachwuchs. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeitenden wird in der hauseigenen Akademie gefördert.

Über 2.200 Mitarbeiter haben im Klinikum Osnabrück ihren Arbeitsplatz und betreuen jährlich etwa 32.000 stationäre und 70.000 ambulante Patienten.

Rund um die Uhr – 365 Tage im Jahr.

 

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Neue Gerinnungssprechstunde am Klinikum Osnabrück: Anästhesie-Chefarzt Privatdozent Dr. Peter Teschendorf, MVZ-Leiter Privatdozent Dr. Julian Topaly und Dr. Michael Heins, der Leiter des Medizinischen Labors.

Osnabrück, 21.01.2019. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Klinikums Osnabrück erweitert sein Leistungsspektrum. Privatdozent Dr. Julian Topaly, der Ärztliche Leiter des MVZ, und Dr. Michael Heins, der Ärztliche Leiter des Medizinischen Labors des Klinikums, bieten ab sofort eine neue Gerinnungssprechstunde an, in der sich Menschen mit einer Erkrankung des Blutgerinnungssystems oder solche, bei denen der Verdacht auf eine derartige Erkrankung besteht, in dem Haus auf dem Finkenhügel untersuchen lassen und Therapieempfehlungen holen können.

Wie die beiden Gerinnungsmediziner und der Chefarzt Privatdozent Dr. Peter Teschendorf von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Klinikums Osnabrück erklären, schließt die Spezialsprechstunde eine Versorgungslücke in der Region. Zurzeit gibt es solche speziellen Angebote im weiteren Umkreis unter anderem an der Universitätsklink Münster, an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Topaly und Heins, die über Zusatzqualifikation in Hämostaseologie – also der Lehre von der Gerinnung des Blutes – verfügen, leiten die neue Gerinnungssprechstunde.

Das Untersuchungsangebot kann von Patienten von allen Krankenkassen mit und ohne Überweisung von einem Arzt genutzt werden. Es sind Patienten mit angeborenen oder erworbenen Störungen der Blutgerinnung angesprochen, sowohl mit bereits bekannten als auch mit bisher nicht festgestellten Erkrankungen. Gleichzeitig richtet sich die Sprechstunde an Patienten mit einer erhöhten Blutgerinnung, bei denen eine Neigung zum Thrombosen vorliegt, ebenso wie an Menschen mit einer verminderten Blutgerinnung, bei denen verstärkte Blutungen auftreten.

„Es gibt Störungen der Blutgerinnung, die im Alltag unkritisch sind und keiner weiteren Therapie bedürfen“, sagt Chefarzt Teschendorf. „Aber wenn Menschen zu Thrombosen neigen, ist es natürlich wichtig, die Ursachen zu klären. Ebenso können Störungen der Blutgerinnung zu Schwangerschaftskomplikationen und sogar zu Fehlgeburten führen. Bei Patienten, in deren Familien solche Erkrankungen aufgetreten sind oder die bestimmte Medikamente einnehmen, die Störungen der Blutgerinnung auslösen, muss außerdem vor Operationen genau hingesehen werden.“

Wie Teschendorf, Topaly und Heins erklären, gehört es ohnehin zur Routine im Klinikum, dass vor Eingriffen solche Untersuchungen gemacht werden – neu ist allerdings, dass die Auswertung der Blutproben im eigenen Haus und nicht mehr in externen Labors erfolgt. „Bei einigen dieser Untersuchungen kann es die Ergebnisse verfälschen, wenn die Proben nicht innerhalb kürzester Zeit analysiert werden. Durch den Ausbau unseres Medizinischen Labors können wir nun die erforderlichen Untersuchungen direkt bei uns durchführen und die Fahrzeit fällt weg“, so Topaly.

Wie die Ärzte deutlich machen, bildete der Ausbau des Labors die Grundlage für die neue Gerinnungssprechstunde. „Wir haben dafür etwa 15 Untersuchungsverfahren neu eingeführt, bei denen wir mit unserer computergesteuerten Laborstraße innerhalb kürzester Zeit zu Befunden kommen“, sagt Heins. In dem Medizinischen Labor des Klinikums werden jährlich etwa 2 Mio. Untersuchungen von Blut, Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, weiteren Gewebeflüssigkeiten und Urin für alle Fachabteilungen des Hauses und für externe Arztpraxen durchgeführt.

Patienten der Gerinnungssprechstunde erhalten nach Abschluss der Untersuchungen eine Therapieempfehlung für den Haus- oder Facharzt. Die Gerinnungssprechstunde vergibt Termine nach Vereinbarung unter Telefon: 0541 405 8322.


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