• Energie-Weltrekord ist geschafft – Team vom Klinikum Osnabrück hat fleißig mitgestrampelt

    image001Osnabrück, 05.04.2016. So sehen „Weltmeister“ aus: Unter den über 2600 Standradfahrern, die am vergangenen Wochenende den Energie-Weltrekord nach Osnabrück geholt haben, war auch ein Team des Klinikums Osnabrück. 24 Mitarbeiter des Krankenhauses auf dem Finkenhügel, darunter Ärzte, Pfleger, Schwestern, Therapeuten und Kollegen aus der Verwaltung, waren gemeinsam an der sportlichen Aktion beteiligt, bei der rund um die Uhr auf umgebauten Trimmrädern gestrampelt wurde, um Strom für den Antrieb eines Elektroautos zu erzeugen. Der Wagen – ein eUp – kam schließlich 130,7 Kilometer weit. Das war neuer Rekord – es galt, eine Leistung von 120,1 Kilometern aus dem Jahr 2015 in Oldenburg zu toppen.

    120 sogenannte „Spinning Bikes“ waren aufgestellt, versehen jeweils mit vier kleinen Generatoren, auf denen Teams aus Unternehmen, Sportvereinen, Behörden, Institutionen und weiteren Einrichtungen sowie teilweise auch private Gruppen in die Pedale traten. Im Team des Klinikums, in dem sich die Mitglieder stundenweise abwechselten, waren Mitarbeiter aus den Bereichen Zentral-OP, Anästhesie und Anästhesie-Pflege besonders zahlreich vertreten.

    Das Standrad des Klinikums Osnabrück war bei der Rekordaktion, die in einer Halle auf dem VW-Gelände im Fledder lief, gleich in der ersten Reihe des Teilnehmerfelds aufgestellt. Die Stimmung war super: Während sich die Radfahrer abwechselten, blieben an den beiden Tagen viele Teammittlieder länger in der Halle, unterstützen die anderen Fahrer oder probierten noch andere Sportangebote aus, die dort vorgestellt wurden. Zum Abschluss des 24-Stunden-Radelns versammelten sich die Fahrerinnen und Fahrer noch einmal fast vollzählig in der Halle. Daneben wohnten weitere Mitarbeiter des Klinikums dem Finale bei und feuerten die letzten Fahrer an. Auch der Osnabrücker Bürgermeister Burkhard Jasper stattete dem Team des Klinikums einen Besuch ab.

    Beim Abschluss der Radfahr-Aktion waren die Akkus des Elektroautos zu 99,79 Prozent aufgeladen. Für den Weltrekord kam es dann noch auf die Fahrkünste des Pilotenteams an: Zu den Fahrern, die es schafften, mit dieser Stromladung 130,7 Kilometer weit zu fahren, gehörten Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und der Osnabrücker Landrat Michael Lübbersmann.

    Als schließlich von einem Mitarbeiter des Rekord-Instituts für Deutschland verkündet wurde, dass sich die Osnabrücker den Titel gesichert hatten, herrschte riesiger Jubel unter den neuen Weltmeistern – und obwohl sie bereits eine lange Sportnacht hinter sich hatten, wurde anschließend noch ausgiebig gefeiert.