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HERZLICH WILLKOMMEN

1811 wurde das Klinikum als Stadtkrankenhaus eröffnet.

Heute wird hier die höchste Versorgungsstufe in Medizin, Pflege und Therapie angeboten. Als erstes akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität schult das Klinikum seit 1971 den medizinischen Nachwuchs. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeitenden wird in der hauseigenen Akademie gefördert.

Über 2.200 Mitarbeiter haben im Klinikum Osnabrück ihren Arbeitsplatz und betreuen jährlich etwa 32.000 stationäre und 70.000 ambulante Patienten.

Rund um die Uhr – 365 Tage im Jahr.

 

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Aktuelles

Gut gelaunt: Die Organisatoren Dr. Dr. Yves Garnier (M.) und Prof. Dr. Norbert Albers (2.v.r.) freuten sich zusammen mit einigen Referenten wie Prof. Dr. Jörg Dötsch von der Uniklinik Köln (l.) über die gute Resonanz des 12. Osnabrücker Perinatal-Symposiums.

Guten Zuspruch hat das 12. Osnabrücker Perinatal-Symposium gefunden: Bei der Fortbildungsveranstaltung für Frauen- und Kinderärzte, sowie Hebammen und Pflegekräfte, die jetzt in der Akademie des Klinikums Osnabrück stattfand, waren erneut rund 100 Teilnehmer dabei, die sich über aktuelle Entwicklungen im Alltag der Geburtshilfe informiert haben. Bei der Veranstaltung, die wieder gemeinsam vom Klinikum Osnabrück und dem Christlichen Kinderhospital Osnabrück (CKO) organisiert wurde, standen Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen auf dem Programm. Zu den Schwerpunkten gehörten diesmal die Auswirkungen einer vorgeburtlichen Prägung auf die kindliche Entwicklung bis zum Erwachsenenalter. „Es gibt viele neue Erkenntnisse darüber, wie sich Einflüsse von Ernährung bis Umwelt auf die Schwangeren in der Entwicklung der Kinder auswirken“, erklärte Dr. Dr. Yves Garnier, der Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Osnabrück. Mit Prof. Dr. Jörg Dötsch, dem Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln, sei bei dem Symposium ein renommierter Spezialist dabei gewesen, der sich wissenschaftlich mit der Frage beschäftigt habe, wie sich beispielsweise die Ernährung in der Schwangerschaft auswirkt. „Wir hatten uns schon einige Jahre lang bemüht, ihn als Referenten zu gewinnen, aber bisher hat es aus Termingründen nicht geklappt. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass er diesmal bei uns sein konnte“, meinte Garnier, der das Symposium zusammen mit Prof. Dr. Norbert Albers, dem Ärztlichen Direktor des CKO, geleitet hat. Garnier wies darauf hin, dass es in der Geburtshilfe besonders wichtig ist, einen regelmäßigen Austausch zu Fachfragen zu pflegen und sich stets über aktuelle Entwicklungen zu informieren. „In diesem Zusammenhang ist es erfreulich, dass unser Symposium anhaltend auf eine so gute Resonanz trifft“, sagte Garnier. Das Symposium fand zum ersten Mal im Neubau der Akademie des Klinikums Osnabrück auf dem Finkenhügel statt. Garnier ging in seiner Gästebegrüßung darauf ein, dass die Akademie des Klinikums Osnabrück die Ausbildungskapazitäten für den Hebammenberuf dieses Jahr noch um 15 weitere Plätze auf 60 gesteigert hat. In dem Beruf fehlt Nachwuchs und er wird demnächst auf ein Studium umgestellt. Wie Garnier am Rande sagte, sind dieses Jahr in Hannover drei junge Männer in die Berufsausbildung als Entbindungspfleger eingestiegen. In Deutschland sind Männer im Hebammenberuf eine Ausnahme, es gibt kaum oder wie in Osnabrück keine männlichen Bewerber.


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